CDU-Spitze votiert geschlossen für Aachenerin

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Der Kreisvorstand der CDU Hagen hat sich einstimmig für eine externe Kandidatin ausgesprochen. Die 34-jährige Aachenerin Cemile Giousouf soll für die Union gegen René Röspel (SPD) in den Wahlkampf ziehen. (…)

Als eine „Farce“ bezeichnet Martin Reinhardt, Vorstandsmitglied der CDU Altenhagen, die Kandidatensuche. „Statt konstruktivem Miteinander standen mangelnde Kommunikation und Transparenz auf der Tagesordnung.“ Das Komplettversagen der Findungskommission werde dadurch dokumentiert, dass „es nun auf eine Kandidatin hinausläuft, die vom Landesvorsitzenden empfohlen wurde“. Derartige Kungeleien dürfe es nicht geben. „Für den Bundestag sollte jemand kandidieren, dem Hagen und seine Menschen am Herzen liegen.“

Ins selbe Horn stößt auch Detlev Voss, Vorstandsmitglied der Ortsunion Emst: „Ihre Basis hat die Hagener CDU-Kreispartei nunmehr komplett abgehängt. Der Kreisvorstand bzw. der Kreisvorsitzende, der vollmundig mit dem Versprechen zu mehr Basisintegration zur Wahl antrat, hat die allermeisten Dinge und Sachverhalte im Geheimclubverfahren geklärt. Ich bin es endgültig leid, dem Wähler Fettnäpfe als tolle Leistung zu verkaufen.“ (…) „Gutshofgehabe und Golfclubdenken sind in einer Volkspartei mit Jugendschwund keine Erfolgsfaktoren. Gemeinsam erarbeitete Entscheidungen sind tragfähig, können durchaus mal der Führung des Rathauses konträr gegenüberstehen.“ (…)

Quelle: DerWesten (2 Teile)

Eine Antwort to “CDU-Spitze votiert geschlossen für Aachenerin”

  1. Allan Quatermain Says:

    Und dann rätseln einige Parteifunktionäre,
    warum die Untertanen, pardon BürgerInnen immer weniger zur Wahlurne eilen.

    Bei so einer Rochade kommt sich nicht nur das Mitglied der CDU reichlich verarscht vor.

    Was auch interessant ist, den Parteien laufen nicht nur die Wähler davon, sondern auch die Mitglieder.
    Aber zur Ehre der CDU, hier geht es um ca. 250.000 weniger Mitglieder im ganzen Bundesgebiet,
    auch die anderen Parteien haben reichlich Federn lassen müssen.

    Lt. Statistik liegen zb. die FDP und die LINKE zahlenmäßig Bundesweit gleich auf.

    Bei der letzteren Partei kann der natürliche Abgang
    in den Neuen Bundesländer nicht mehr kompensiert werden.
    Die Parteioberen greifen jetzt zu Tricks, damit ihnen die Unkosten nicht davon laufen.

    Aber das kennt man ja bei den Genossen schon auf
    Kommunaler Kreis-Ebene.!

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