Abschied und Neubeginn beim DGB Ruhr-Mark

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Am vergangenen Freitag fand im Bochumer Gewerkschaftshaus in der Alleestraße die Verabschiedung des ehemaligen DGB-Regionsvorsitzenden Michael Hermund statt. Hermund hatte die Region im vergangenen Monat verlassen und eine neue Aufgabe beim DGB NRW als Abteilungsleiter Arbeitsmarktpolitik übernommen.

Zur offiziellen Verabschiedung fanden sich Vertreter aus vielen Feldern gemeinsamer Arbeit ein. Arbeitgeberverbände und Kammervertreter aus Industrie und Handwerk, Arbeitsgerichtsbarkeit, Politik und Kirchen der Region ebenso wie Weggefährten aus Initiativen und Bündnissen. Und auch die regionalen acht Gewerkschaften waren gut vertreten. Sie dankten Hermund für zehn gemeinsame Jahre und wünschten viel Glück und Erfolg für seine neue Aufgabe.

Bereits in der Begrüßung hatte der neue Geschäftsführer der Region, Jochen Marquardt, diesem Dank Ausdruck verliehen und die Gelegenheit genutzt, sich dem Kreis vorzustellen und um eine weiterhin gute gemeinsame Arbeit zu werben. Er nutzte die Gelegenheit, Schwerpunktthemen seiner künftigen Arbeit zu benennen, die er mit dem Kampf um gute Arbeit, gute Bildung und gutes Leben skizzierte.

Deutlich sprach er sich für die Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von Opel aus. Er bemerkte, dass er gern zur abgesagten Geburtstagsfeier gegangen wäre und vorgehabt hätte, auch die Anwesenden dorthin einzuladen, um das zu tun, was man gemeinhin auf Geburtstagen tun würde: „Wir gratulieren dem Jubilar und wünschen ihm Gesundheit und ein langes Leben.“

Eigens angereist war DGB-NRW-Chef Andreas Meyer-Lauber. Er unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung der Region und forderte die TeilnehmerInnen auf, die Herausforderungen des Strukturwandels in der Region gemeinsam anzugehen und außer vielen wichtigen Diskussionen vor allem Handlungsperspektiven zu eröffnen, um die Zukunft der Region zu gestalten. Dazu gehöre selbstverständlich den Kampf gegen immer mehr prekäre Beschäftigung aufzunehmen und gute Arbeit in den Betrieben in den Städten und Kreisen zu sichern und wieder zu schaffen.

Er drückte seine Freude über den Wechsel Hermunds in den Landesbezirk aus und machte deutlich, dass er überzeugt sei, dass die Entscheidung, Jochen Marquardt als neuen Geschäftsführer einzusetzen, die Gewähr dafür sei, dass die Arbeit der Region in gute Hände gelegt worden sei.

Das Programm der Abschiedsmatinee wurde durch die Gruppe Roman Zinco musikalisch untermalt und sorgte für eine gute Atmosphäre. Mit gemeinsamen Gesprächen klang die Veranstaltung aus.

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