Gewerkschafter und Arbeitgebervertreter loben FernUni

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Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion beim Dies Academicus 2012

Einig waren sich Arbeitgeber- und der Arbeitnehmervertreter in ihrer positiven Einschätzung der Angebote und Leistungen der FernUniversität: Dr. h.c. Josef Beutelmann ist Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Vorsitzender des Hochschulrates der Universität Wuppertal, Andreas Meyer-Lauber Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in NRW. Die gleiche positive Meinung vertrat auch der Moderator der Diskussion, Prof. Dr. Andrä Wolter. Der Bildungsexperte forscht auf dem Gebiets „Lebenslanges Lernen“ an der Humboldt Universität zu Berlin. (…)

Als Vertreter der Arbeitgeber ist Dr. h.c. Josef Beutelmann der Überzeugung, dass die Wirtschaft mehr Fachkräfte braucht und die FernUniversität sie berufsbegleitend ausbilden kann. In seinem Statement formulierte er dazu drei Thesen. Das wirkungsvollste Mittel zur Bekämpfung des Fachkräftemangels sei Bildung, so lautet Dr. Beutelmanns erste These. Wichtig ist aus seiner Sicht, Beschäftigte gut und vor allem gezielt zu qualifizieren: „Die Kombination von Ausbildung oder Berufstätigkeit und Studium finde ich absolut sinnvoll.“ (…)

Andreas Meyer-Lauber (DGB) stimmte seinem Vorredner ausdrücklich zu, auch weil BDA und DGB „gemeinsam eine größeren Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung anstreben“. Seine Überzeugung ist: „Chancengleichheit heißt Gleichheit von beruflicher und akademischer Bildung!“

Die Gewerkschaft begrüßt die Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte. Meyer-Lauber: „Bildung ist ein wichtiger Hebel für bessere Chancen am Arbeitsmarkt und für das Innovationspotential der Wirtschaft.“

An der FernUniversität studieren 8.000 beruflich qualifizierte Studierende, das sind 80 Prozent dieser gesamten Gruppe in Deutschland. Dies zeige, so der DGB-Vertreter, „welche Leistungsfähigkeit die FernUni hat!“

Unterschiedliche Auffassungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern könnten sich allerdings, so Meyer-Lauber, aus der Formel „Wissen ist Macht“ ergeben: Von gleichen Zugangschancen zu Bildung sei „unsere Gesellschaft noch meilenweit entfernt“. Die heutige Industriegesellschaft lebe vor allem von der Anwendung von Wissen – egal, wo es erworben wurde: „Wissen ist unser wichtigster Rohstoff, auch bei den großen gesellschaftlichen Leitentscheidungen.“ Zu verantwortlichem Handeln brauche man Kopf, Herz und Hand: „Eine Verberuflichung der akademischen Bildung müssen wir dann nicht fürchten, wenn allen Beteiligten klar ist, dass Bildung eben nicht nur den Beruf, sondern immer auch den Menschen und unsere Gesellschaft meint.“ (…)

Quelle: FernUni

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