Verwaltung sägt sich selbst ab

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Pappelallee an der Hasper Büddinghardt bleibt

Damit hatte die Verwaltung wohl kaum gerechnet: Die Bezirksvertretung Haspe lehnte in ihrer Sitzung am Dienstag die Kahlschlagpläne an der Büddinghardt einstimmig (!) ab.

Die Abteilung des Baudezernenten Grothe hatte in mehreren Anläufen trickreich versucht, die Einwilligung der BV zum Abholzen von 22 Pappeln zu erreichen. Zur Begründung musste wieder einmal die „Verkehrssicherungspflicht“ herhalten, die es gebietet, Unfallquellen zu beseitigen. Nur – die sind nicht einmal im Ansatz zu erkennen.

Am Anfang wollte das Grothe-Amt die Bezirksvertreter noch mit einer einfachen Mitteilung abspeisen, was diese allerdings nicht akzeptierten. Die Verwaltungsholzer wurden dazu verdonnert eine Beschlussvorlage zu basteln, in der dann überraschende Neuigkeiten zu Tage traten. So mussten sie einräumen, dass eine Allee unter gesetzlichem Schutz steht. Davon war in der „Mitteilung“ allerdings noch keine Rede gewesen.

Die Bezirksvertretung Haspe machte jetzt mit dem Ansinnen aus dem Herrschaftsbereich des Baudezernenten kurzen Prozess. Grothe hat derweil ganz andere Probleme: er steht im Zusammenhang mit einem 70.000-Euro-Dienstwagen massiv unter Beschuss.

Weitere Infos zur Vorgeschichte: Verwaltung will Allee abholzen, Allee bleibt erst einmal stehen, Hasper Pappelallee: Verwaltung mit neuer Strategie

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