DGB Hagen: Nicht klagen – sondern verändern und „UmFairTeilen“

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Bereits die Vorankündigungen des anstehenden Armuts- und Reichtumsberichtes der Bundesregierung machen deutlich, dass auf der einen Seite der Kampf gegen die Armut keine Erfolge zu verzeichnen hat und auf der anderen Seite der Reichtum der Vermögenden weiter wächst. Trotz Krise geht es den Reichen ausnehmend gut und sie konnten ihr Vermögen sichern und ausbauen.

Der DGB in Hagen nimmt diese Entwicklung neuerlich zum Anlass eine andere Verteilung einzufordern. Jochen Marquardt vom DGB sieht sich in seiner Analyse bestätigt, dass in der Krise vor allem die Vermögenden und Banken gerettet wurden. Gleichzeitig hat sich die Lage für viele Menschen nicht geändert und auch die erforderlichen Mittel für die Städte und Gemeinden zur Sicherung der Daseinsvorsorge wurden nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt. „Es müssen endlich vernünftige Schlussfolgerungen aus diesen Entwicklungen gezogen werden. Und das bedeutet die starken Schultern müssen im Interesse der Gemeinschaft und einer lebenswerten Zukunft stärker belastet werden –  zum Beispiel durch die Einführung einer Vermögenssteuer.“

Die Gewerkschaften unterstützen aus diesem Grund die Initiative des Bündnisses „Aufstehen für Hagen“. Das Bündnis hat einen Antrag an den Rat der Stadt auf den Weg gebracht, der die Wiedereinführung der Vermögenssteuer einfordert. Aktuell werden dazu Unterschriften in der Stadt gesammelt und am 29. September soll dazu ein Aktionstag unter dem Motto „UmFairTeilen“ in Hagen durchgeführt werden.

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