DGB Hagen: Initiative von Wolfgang Röspel ist gut – greift aber zu kurz

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Der Hagener DGB begrüßt die Initiative von Wolfgang Röspel Spenderunternehmen für die Arbeit von Tafeln und Warenkörben und zur Unterstützung von Bedürftigen von der Mehrwertsteuer zu befreien. Aus Sicht der Gewerkschaften macht eine Freistellung von Umsatzsteuer an diesem Punkt durchaus Sinn. Für den Hagener DGB-Vorsitzenden Jochen Marquardt eine unterstützenswerte Aktion.

Der DGB verweist aber darauf, dass es dabei nicht bleiben sollte und es gleichzeitig verstärkt darum gehen muss, die Ursachen von Armut und die Notwendigkeit solcher Hilfen zurück zu drängen: „An dieser Stelle würde ich mir wünschen, dass Herr Röspel als Fraktionsvorsitzender der CDU seine Positionen im Kampf gegen die Ursachen von Armut und Not verstärkt und sich den Problemen stellt, die vielfach durch die Kürzungspakete der Stadt noch verschärft werden. So richtig sein Schreiben an Finanzminister Schäuble ist, so notwendig wären Absätze, die darauf hinweisen, dass die Stadt dringend eine finanzielle Ausstattung benötigt, die dabei hilft die sozialen Herausforderungen für alle Menschen anzugehen und zu lösen. Gleichzeitig wäre ein dringender Hinweis von Nöten, der sich gegen prekäre Arbeit und Niedriglöhne wendet, um den Betroffenen Perspektiven zu eröffnen, die dauerhaft Tafeln und Warenkörbe unnötig machen.“

Zum umstrittenen Thema Tafeln siehe auch: Die Vertafelung der Gesellschaft

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