10 Jahre „Hartz“

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Dienstag, 21. August 2012, 19.00 Uhr
Villa Post der VHS Hagen, Wehringhauser Str. 38,
Referent: Dr. Wilhelm Adamy, DGB-Bundesvorstand

Der 22. Februar 2002 gilt als Geburtsstunde für die Hartz-Kommission. Gerhard Schröder, damals Bundeskanzler einer rot-grünen Regierung, kündigt eine Kommission „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ an. Kopf der Expertenrunde wird der VW-Manager Peter Hartz. Am 16. August 2002 im Französischen Dom der Bundeshauptstadt hob Peter Hartz ausdrücklich hervor, die Zahl der registrierten Arbeitslosen lasse sich mit den vorgeschlagenen Maßnahmen der vier Gesetze in drei Jahren um 2 Millionen verringern.

Mit dem 4. Gesetz wurde der gravierendste Einschnitt in das System der sozialen Sicherung seit 1945 beschlossen. Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe machte zwar die verdeckte Armut sichtbarer, erzeugte aber zugleich weitere, denn durch die Reformen entstand eine Rutsche in die Armut. Nicht mehr das Prinzip der Lebensstandardsicherung stand im Vordergrund, sondern das „Fördern und Fordern“. Dieser Konzeptionswechsel wirkt nicht nur auf die direkt betroffenen, sondern auf alle Bevölkerungsgruppen.

Worin dieser Wechsel genau besteht und welche Auswirkungen dieser auf den Arbeitsmarkt und vor allem auf die Erwerbslosen und abhängig Beschäftigten hat, referiert uns der Arbeitsmarktexperte des DGB Bundesvorstandes, Dr. Wilhelm Adamy. Als Sprecher der Gewerkschaftsgruppe im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit konnte er auch dort die Einschränkung der Handlungsmöglichkeiten durch die Reformen erleben.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen in der Cafeteria der Villa Post.

Eine Antwort to “10 Jahre „Hartz“”

  1. Harald Helmut Wenk Says:

    Es hat schin Gendesralsteriks aus weoit weit weit weit weit weit weit weit gerinegren und unwichtoigere Anläsen als sde sgrößten Sozaislaabaus der BRD Gescghichte sieten einer NOMINEL („dem Namen nach“) „linken“ Regiering gegeben.
    Auch die Schärfe der Kritik und der Ausdruck der Unwählbarleit von SPD und GRÜNEN und allen andern HARTZ Partein (die aktulle Koalition hat due Gesetze noch einmal bestätigt mit 5 € Erhöhung mit ALLEN aus den LINKEN) ist auch schon vom DGB in größerer Unmissverständlcihkeit zum Ausdruck gebracht worden.

    Wer SInn füre Daramtik hat, erkennt die professionelle Massenpsycholgie darin.

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