DGB Hagen: „Moderner Sklavenmarkt“ am 22. August in Hagen

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Der Hagener DGB-Arbeitskreis „erwerbslos + aktiv“ blickt auf 10 Jahre Hartz-Gesetzgebung, die am 16. August 2002 beschlossen wurde, um die Arbeitslosenzahlen zu verringern.

Doch diese Reformen bewirkten mehr als die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe. Der Konzeptionswechsel vom Prinzip der Lebensstandardsicherung zum „Fördern und Fordern“, bedeutet für Erwerblose eine Rutsche in die Armut, mit den damit verbundenen Existenzängsten. Darüber hinaus hat sich der Arbeitsmarkt mit Leiharbeit, Mini- und 1 €uro-Jobs, Werkverträge, Befristungen, Scheinselbstständigkeit und anderer prekärer Beschäftigung mit Mini-Löhnen, die aufgestockt werden müssen, in erschreckendem Maße verändert. Der Druck auf Arbeit suchende Menschen nimmt immer mehr zu und wirkt gleichzeitig auf diejenigen, die Arbeit haben. Der Slogan: „Sozial ist, was Arbeit schafft“ erweist sich damit als Irrweg!

Wütend über diese Schieflage lädt der DGB-Arbeitskreis am 22. August zwischen 11.00 und 15.00 Uhr auf die Elberfelder Str. (Nähe Galeria Kaufhof) zu ihrem Aktionstag ein, um den modernen Arbeitsmarkt als „Sklavenmarkt“ zu enttarnen.

Mit einer Mischung aus Stimmung, Bewegung und Information wollen sie ihr Anliegen in die Öffentlichkeit tragen, denn unsere Gesellschaft braucht statt billigen Arbeitskräften zu Schnäppchenpreisen eine schnelle Veränderung hin zu guter fairer Arbeit mit sozialer Sicherheit. Ruth Schäfer als Sprecherin des Arbeitskreises: „Auf Kosten der Beschäftigten erzielen Unternehmen Produktionssteigerungen, Wettbewerbsvorteile und steigende Profite! Wir brauchen aber Arbeit, von und mit der alle menschenwürdig leben können.“

Zur informativen Einstimmung wird am Vorabend, am 21. August um 19.00 Uhr in der „Villa Post“ der VHS Hagen Dr. Wilhelm Adamy, Arbeitsmarktexperte des DGB-Bundesvorstandes Bilanz über „10 Jahre Hartz“ ziehen und über die Auswirkungen referieren und diskutieren.

Zum Thema auch hier:

10 Jahre Hartz. Eine Bilanz

… Nach und nach wurden die meisten der Hartz-Regelungen wieder abgeschafft – weil sie verfassungswidrig waren oder schlicht gefloppt sind. Zehn Jahre später ist mit „Hartz IV“ nur noch ein Modul des Hartz-Reformpaketes übrig. Die Hartz-Reform ist nicht nur in ganzer Linie gescheitert, sondern hat zur „Amerikanisierung“ des deutschen Arbeitsmarktes und zur tiefen Spaltung dieser Gesellschaft beigetragen…

Quelle: Der Paritätische [PDF – 42,5 KB]

Eine Antwort to “DGB Hagen: „Moderner Sklavenmarkt“ am 22. August in Hagen”

  1. Harald Helmut Wenk Says:

    Es verdient festgehalgtten zu werden das die vernichtende Krtik auf der Grundlage einer Aktzeptanz stattfindet.

    „So richtig der Leitsatz des „Forderns und Förderns“ gewesen sein mag, so unzureichend
    stellt sich aktuell, auch nach sieben Jahren noch, die Umsetzung dar.“
    (Zitat aus dem PDF Dokument).

    Tatsächlich gab es während der Einführngsphasen von Hartz des öfter differnziert zustimmende Verlautbarungen,

    Ja, das ist halt profesioenel angwandte Sozialwissenchaft mit versteckter Sozialpsychologie.

    Der Stand der Sozialwisschhaftem ist bei weiterm besser („sophisticared“. als das krude Apbparleallssen berchtigteger Ansprüccher die den Alltag der Zeitungslektüre und Medien ausmachen, auch nur im entferntestemn ahnen lässt.

    („Eine Herde (wir, sie,) mitteks Schäferhunden (Exekutuive, „verallegmeinerter Faschismsus“ ab Rechtspopulismus“) hüten eine Eselsherde(sie, wir) zum (nicht nur Arbeits)mrkt treiben“ ….
    Wirklich , so kommt man der Wirklickeit erheblich näher… das sind „Paradigmen“.

    (Ja, zum Exempel: die Mütter vonn Kinder werden tatkräftig von Hartz masenahft (würde „man“ vielleicht sogar bei echetn Eselinnen nicht machen) auf den zusätzlich neu Arbeitsmarkt getrieben). Im Gesetz wird es etwas anders ausgedrükt, Ach, sie kennen da persönclih 2(x) Fälle? Siehe auch das haben die sich schon gedacht, dass sie so „persönlich konkret“ denken werden
    Die Statsiken sind ja auch zu zu „frisert“, da haben sie vollkommen recht, da ist kein Verlass drauf…

    Richtig, dadurch wird der schmale persönliche Erfahrungschatz auch nicht besser…

    Sag ich doch: Erheblich durchtriebner („sophistcated“), als man so glaubt.
    Man kann da trotzdem unter erhbbliche Aufwand (aber, um da das Hase und Igel Spiel da nicht zu ungunsten weiterzutreiben…)

    Das findet man in kritischen wissenschaftlciehn. linken Zeitsctschriften (Linksnet) und bei den LINKEN.

    Die Mächtigkeit einer computergestützen Sozialststatistik zur „Fornierung de Gesellschaft“ (Segmentierung, Seggregation, (Unter)Schichtung) kommt mehr indirekt in Kontoständen von Sozialnetzwerkgründern im Interrnet zum Ausdruck.

    Und wenn man dann mit voller Macht von Sozialapparten (wozu auch der paritätische Wohlfashtverband gehört) und Gestezgebungen, öffentlchen Verawltung „voll vom Leder ziehen kann“ – bleibt keine soziale Härte aus.

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