Daltons Orckestrar beim Muschelsalat

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Im Hagener Stadtgarten geht es am Mittwoch, 15. August, weiter mit dem Muschelsalat-Sommerprogramm. Mit Musik und Open-Air-Kino werden ab 20 Uhr gleich zwei Programmpunkte geboten. Zunächst heißt es „Vorne Dur – hinten moll“ wenn das Hagener „Daltons Orckestrar“ loslegt.

Dramaturgische Ereignisse werfen lange Schatten. Vorausgesetzt die Scheinwerfer stehen im rechten Winkel, wenn die vier Herren des Daltons Orckestrar die Bühne betreten, um mit ihren musikalischen Operationen zu beginnen. Patient ist Patient, so ihre Überzeugung, ungeachtet der musikalischen Herkunft. Eine Frage der Ethik. La Paloma, Ballroom Blitz, Sweet Dreams sowie Aram Chatschaturjans Säbeltanz sind nur einige ihrer weltberühmten Klinikgäste. Auch Eigenkompositionen werden munter seziert und erst nach der Implantation eines fliegenden Ghettoblasters oder eines Kinderklimperklaviers ins Ohr des Zuhörers entlassen.

Ein ungewöhnliches Operationsbesteck gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie der gekonnt minimale Einsatz von Requisiten. Zu den Klängen eines Klassikers der erotischen Musik mischen sich schmatzende Kaugeräusche, eine sinnliche Geräusch-Performance entsteht, hervorgerufen durch den genussvollen Verzehr eines rotbackigen Apfels. Ein quietschender Teewagen bildet den Auftakt zu einer mongolischen Zeremonie und ein paar Konfettikanonen sorgen für den nötigen Knalleffekt.

Mit Einbruch der Dunkelheit öffnet sich die große open-air-Leinwand für den französischen Film „Micmacs – Uns gehört Paris“. Bei dem Film von Jean-Pierre Jeunet aus dem Jahre 2009 geht es um die Hauptfigur Bazil, die eine Menge Skurriles erlebt in einer Welt voller magischer Momente mitten in einem unbekannten Paris. Der Regisseur ist auch bekannt durch die Verfilmung „Die zauberhafte Welt der Amelie“.

Eine Stunde vor der Veranstaltung, die von der Bezirksvertretung Hagen-Mitte unterstützt wird, öffnet das Buffet mit leckeren Speisen und Getränken.

Eine Antwort to “Daltons Orckestrar beim Muschelsalat”

  1. drhwenk Says:

    Ohne „Auzfzeichnung§“ drohen Auftritte im Detaik dem großem Berg des Vergessens anheimzufallen. (es stellt sich sonst dann assoziativ die Frage: „War es das (Die Einübungsmühe) wert?“) Die Erfinfdung der Aufzeichnunfssyteme: Schrift voran, gilt vielen den auch als „de große Sptiung nach vorn“ der Menschheit.

    Marx machte auf die Gefahr aufmerksam, dass das „“Geschichte(te)“ Aufgezeichneite auf die aktuelle Lebendigkeit, Kreativität sozusagen „tonnenschwer“ drückt.

    Der Sender Wdr 4 antworetet auf solches Ansinnen souverän mit- „Gutes bleibt“ – und nolens volens sehen wir uns in die große Welt des Geschamlcks versetzt – nach Nietzsche die für mennschlichen Streit konstutive.

    Selbstvertändlich hatten die Akteure vorher einen Blick in Spinbozas Ethik (vielleicht unbewußt, kleiner Scherz) geworfen, wo sie fanden, dass die Gefühle (Affekte) in der Erinrerung mit abgespeichert werden und beim „Wiederhören“ orginalgetrue aufleben.

    Objekt unbd Gefühl de Erinerung fadn sozugen im Gleichklang im Leben aus.

    So, jetzt weiß der Leser , waum so gerne in Erinnerungen geschwelgt wird (in Miusik-Fachjargon: Oldies, Remake).

    Richtig: in der Jugend war der Gescmack in de Regel noch nicht ganz so verwöhnt, wenn man, wie die meisten (zuschauer und Akteure) nicht aus de elitär sozlialisierten upper upper class kommt

    Die Massenakademieserunm hat Vesuche in Richtung Nachsozklsition in Richtrubng „höher Kulturgeschmacjk“ gestartet, gleichzeitig hat der damalige Massengescmack recht stürmisch innovative entewicklubngen gemacht.
    Kurz: Bei Jazz und Schönberg landeten hauptsächlich die Erwähnten aus der upper upper class.
    BeIdes zusammen ließ eine Masenakademskierujg des MASSENGESCHAMCKS ERWATREN, DER „POPKULTUR“:

    Also, Bjograpohische, Milieu und Entwickling der modernen Welt gehen recht viel zusammen.

    Es amcht sich recht bald brenmmerkabra, da es satkre Gregnekräfte gab ind der „syremstriscihe “ Zug, der dann ins private abwqanderte, etwas fehlt pder schwach ist.

    Ja, und so haben wire den Umsatnd, dass dis Ernte der gesammten „Selbstentwicklungsbemühungen“ erheblicjh kleiner auasfält, asl es der Mühee wet gewesene wäre. Etwas mehr ZUg in Richting „Macvhtübernahme“ (Politik, Geld, Posten), wirkliche UMwälzung in de „eigen Richtimg“, d r Intelelkteuuleln idsngessmat und der „Jugend“ hätte es sein MÜSSEN. Die Hippies, die Punker, die Ökos, Regeaanhänger etc. brachten es nur zu „Ghettoblastern“. Das Vakuum wird von altvorderen Atavismen mehr und mehr ausgefüllt.
    Und so haben wir die High-Tech Welt, zum Teil auch was die Selbstdressurtleistungen angeht, in zu zu schönerem Einklang mit recht harten aurtortätrren Machtsgtrukturern im allegmeine, die als Kehrseuite viel Elend hervorbrachte. Vor allem global.
    (Anti-Ödipus, Mit vielen sagen wie einen verallgemeierten Faschsimus voraus. 1973 Interview Deleuze/Guattari):

    Hier verweise ich auch auf Simmels Philosophie des Gedes, die die Kulturkrtik auf die Warenform gründet.

    Ja, und im der Tat: Der Muschelsalt ist auch ganz konkret von Kürzungen bedroht.

    So ist der Kulturpessuinmus inmitten des dynamistischen Technikoptomismus zu erklären.

    Die Akteure „kommen“ (hier wollen wir mal zur Unterhaltung ein paar sexuelle Assoziationen eingfügen“) aus der Pelmkeschule – da iST die kULTUR DOCH SCHON RECHT MASSENAKADEMSIERT.

    Im Film werden die Ereognisse doch herbeifeführt und er wäre „eigentlich“ ein orginelles Genre wert.

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