Initiative Nachrichtenaufklärung stellt vernachlässigte Themen vor

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Keine Rentenansprüche für arbeitende Gefangene, fehlender Rechtsschutz HIV-positiver Menschen gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz und die unkritische Propagierung der Antibabypille als Lifestyle-Medikament. Diese Themen sind nach Überzeugung der Initiative Nachrichtenaufklärung wichtig, werden von Medien und Journalisten jedoch kaum beachtet.

In der Top Ten Liste der vernachlässigten Themen 2012 sind außerdem die prekäre Situation arbeitsunfähiger Hartz IV-Empfänger und die Betrugsanfälligkeit von Drogentests vertreten. Auch hier urteilte die Jury aus Medienexperten bei ihrer Sitzung in Siegen, dass diese Themen nicht ausreichend erwähnt werden.

Die Initiative Nachrichtenaufklärung wurde 1997 von Prof. Peter Ludes in Siegen gegründet. Jedermann kann Themen, die er für wichtig und medial vernachlässigt hält, bei der Initiative einreichen. Die Vorschläge werden unter anderem von Journalistikstudierenden der Technischen Universität Dortmund auf ihre Relevanz und ihr mediales Echo überprüft und dann einer Jury vorgestellt.

Top Ten Liste und weitere Informationen: www.derblindefleck.de

Eine Antwort to “Initiative Nachrichtenaufklärung stellt vernachlässigte Themen vor”

  1. Allan Quatermain Says:

    Eines der besten Nachschlagewerke.

    Es muss nicht immer DerWesten, eine Zeitung des WAZ-Konzern oder eine Tageszeitung aus dem Springer-Verlag sein. Weitere Verlage sind aus dem Raum Offenbach oder Gütersloh beheimatet.
    Auch sogenannte Nachrichtenjournalie wie Spiegel oder Focus bedienen die z.Zt. herschende Regierungspolitik.

    Ein Beispiel gefällig:
    Wegen der Erhöhung der Rendite für seine Eigner, wurden zig Redakteure des WAZ-Konzern gekündigt.
    Ortsredaktionen wurden in der Hauptzentrale gebündelt
    und eine billigere Ausländische Presseagentur angeheuert.
    Als Fotoagentur bedient man sich per Fotolia oder Pixelio.

    In den Zeitungen des WAZ-Konzern stand nichts davon!

    2.tes Beispiel:
    Ca. 60 Redakteure der Computerbild, sollen gekündigt werden
    und dürfen in Zeitarbeitsfirmen des Springer-Verlages für nur noch Zweidrittel des Lohnes die gleiche Arbeit machen.
    Den Rest sollen Freiberufler und Praktikanten auf füllen.
    Damit für Friede Springer und den anderen Gesellschaftern die Rendite noch höher ausfällt.

    In der Springer-Presse steht nichts davon!

    Wenn man schon am Tadeln ist, auch eine Seite im Web hat stark nach gelassen. Ich meine hier die Nachdenkseiten.
    Diese ist zu lastig dem Parteibuch des Hauptakteures geschuldet.

    Nicht alles glauben, was uns Medien und Journalisten tagtäglich vorsetzen! Auch manche Blogs sind mit Vorsicht zu geniessen.
    Ein weiteres gesundes Mißtrauen sollte man auch Einsetzen bei Presseverlage in Parteienhand.

    Hat man erst einmal die Presse, hat man auch bald das Volk!

    Wer hat diesen Satz erfunden?
    Wer gibt in 2012 diese Parole noch aus?

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