Rat spart weitere 17,9 Millionen

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Der Rat der Stadt Hagen hat sich am späten Donnerstagabend auf einen Haushaltssicherungsplan im Volumen von 17,9 Millionen Euro verständigt. Damit kommen auf die Bürger in den nächsten Jahren weitere Kosten und Einschnitte zu.

Der Haushaltssicherungsplan steht: Die Stadt Hagen kann auf weitere 40,5 Millionen Euro aus dem Stärkungspakt der NRW-Landesregierung hoffen. Der Rat konnte sich gestern Abend in einer Sondersitzung zu weiteren Haushaltseinschnitten von 17,9 Millionen Euro durchringen, also sogar 2,9 Millionen Euro mehr als mindestens erforderlich. Dabei stammen die einzelnen Maßnahmen keineswegs ausschließlich aus dem Dehm’schen Sparpaket – von den Verwaltungsideen trug die Politik lediglich 11,8 Millionen Euro mit. Wesentliche Mosaiksteine lieferten am Ende Maßnahmen aus den Reihen von SPD, Grünen sowie Hagen Aktiv. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Es wird wohl nie in die Köpfe der Redakteure der WP/WR-Einheitsredaktion gehen, dass hier nicht „gespart“ sondern gekürzt wird. „Sparen“ kann man nur dann, wenn man etwas übrig hat. Wenn von Seiten der Politik Kürzungen zu „Sparen“ umgedeutet werden, erinnert das an Orwell’sches „Neusprech“. Indem Journalisten solche Sprachverdrehungen kritiklos übernehmen, setzen sie sich dem Verdacht aus – vielleicht ungewollt – Verlautbarungsjournalismus zu betreiben.

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