Blitz-Rückzug: Promarkt verlässt die Schwenke

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Ein gutes Jahr ist es her, seit das Schwenke-Zentrum im Winkel von Elberfelder Straße/Augustastraße/Bergischer Ring nach achtjährigem Dornröschenschlaf wieder mit kommerziellem Leben erfüllt wurde.

Doch es zeichnen sich bereits erneut erste Erosionserscheinungen ab: So wird der Elektroanbieter Promarkt, mit 2800 Quadratmetern Fläche einer der zentralen Ankermieter des Objektes, im September seine Filiale wieder schließen. (…)

„Die Erwartungshaltung von Promarkt wurden nach mehr als einem Jahr Geschäftsbetrieb nicht erfüllt. Als neuer Anbieter für Unterhaltungselektronik in Hagen sehen wir auch für die Zukunft nicht das notwendige Potenzial für eine positivere Entwicklung.“ (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Den Anblick der fassadenfüllenden Plane, die an der Schwenke an dem Gebäudekomplex angebracht ist, assoziiert man automatisch mit „Resterampe“. Auch von der anderen Seite aus Richtung Wehringhausen denkt der Passant eher an ein Parkhaus als an ein Geschäftszentrum. Warum also dahingehen? Entscheidender ist aber ein anderer Punkt: die Kaufkraft in dieser schrumpfenden Stadt wächst nicht. Wenn schon neu hinzu kommender Einzelhandel keine ausreichende Umsätze mehr generieren kann, was passiert dann, wenn in gut zwei Jahren die Rathaus-Galerie eröffnet? Zu befürchten ist in der Folge, dass nicht nur innerstädtische Randbereiche filetiert werden, sondern Leerstände im größeren Stil sich in den  Kern des Zentrums fressen werden.

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