Höhere Gebühren für weniger Stadtsauberkeit

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Eine vom Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) in Auftrag gegebene Studie des Instituts für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management (INFA) in Ahlen zeigt unmissverständlich auf, dass die von der Kämmerei formulierten Einsparziele nicht zu erreichen sind und obendrein die ohnehin vielkritisierte Stadtsauberkeit sich weiter verschlechtern werde.

Vorzugsweise durch eine weitere Ausdünnung der Straßenreinigungsintervalle, so die Vorstellung von Oberbürgermeister Jörg Dehm und Kämmerer Christoph Gerbersmann im Rahmen der aktuellen Sparpaket-Debatten, ließen sich die jährlichen Ausgaben um etwa 390.000 Euro reduzieren. Darüber hinaus ist auf Grundlage des ersten Sparpaketes ja bereits beschlossen, den städtischen Kostenanteil an den Gesamtreinigungskosten – dabei handelt es sich etwa um Plätze, Fußgängerzonen und große Straßenzüge – von 25 auf 20 Prozent zu reduzieren und die Differenz künftig den Gebührenzahlern aufzuhalsen. Eine Konstellation, so die Hochrechnung der INFA-Analyse, die den Kostenbeitrag der Hagener insgesamt um mehr als 30 Prozent in die Höhe schrauben könnte. (…)

Quelle: DerWesten

Eine Antwort to “Höhere Gebühren für weniger Stadtsauberkeit”

  1. Allan Quatermain Says:

    Ich für meinen Teil, werde gegen diese Gebührenerhöhung, bei
    Zusendung des Gebührenbescheides Wiederspruch einlegen.
    Ich hoffe, viele Hausbesitzer in Hagen folgen diesem Beispiel.
    Auch kann man seinen Mietern in den Nebenkosten, diese Gebührenerhöhung bei gleichzeitiger Reduzierung der Intervalle, nicht vermitteln.

    Am Samstag bin ich vom Boni der Besenbrigade zum Hüttenplatz
    gefolgt. Hierbei habe ich gesehen, dass einige Straßenzüge, besonders an den Rändern, dieses Jahr noch keinen Besen, geschweige denn eine Kehrmaschine bemerkt haben.
    Das zur Sauberkeit!
    Es kann nicht sein, dass diese Mieter und Vermieter an diesen Straßen die höchsten Gebühren bezahlen. Aber nur einmal im Jahr, hier nach dem Hasper Kirmesfestzug, wird ihre Straße akurat gesäubert.

    Weiterhin würde nicht nur mich interessieren, was dieses Gutachten/Studie dem Hagener Steuerzahler mal wieder gekostet hat? Auch so kann man Geld verplempern.

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