Dienst­auf­sichts­be­schwer­de gegen Ex-HGW-Chef

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Die Staatsanwaltschaft prüft weiterhin die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den ehemaligen Geschäftsführer der gemeinnützigen Hagener Wohnungsgesellschaft (HGW), Harald Kaerger, der sich Ende Februar mit einer pompösen, gut 31 000 Euro teuren Feier aus dem Amt hatte verabschieden lassen. Derweil treibt die Bearbeitung der Dienstaufsichtsbeschwerde, die der Rechtsanwalt und ehemalige CDU-Stadtverordnete Martin vom Brocke als Besucher der Ratssitzung im April gegen Kaerger gestellt hatte, seltsame, ja skurrile Blüten.

In einem Antwortschreiben an vom Brocke legt Oberbürgermeister Dehm etwas umständlich dar, dass „Fragen zum Inhalt der Personalakte eines städtischen Mitarbeiters stets streng vertraulich zu behandeln seien“ und er in Sachen Kaerger deshalb keine Informationen erteilen werde. Dann aber kommt es: Vom Brocke solle doch bitte schön mitteilen, ob er seine Dienstaufsichtsbeschwerde aufrecht erhalten wolle und, sollte dies der Fall sein, das dienstliche Fehlverhalten Kaergers näher begründen. Verfasst wurde das Schreiben des Oberbürgermeisters offenbar, das geht aus einem Vermerk im Briefkopf hervor, von Dr. Wilfried Eversberg, seines Zeichens stellvertretender Leiter des städtischen Rechtsamtes – ausgerechnet jener Abteilung, der Kaerger bis 2004, als er zur HGW wechselte, vorstand. Die beiden Juristen waren also jahrelang Seite an Seite im Dienste der Stadt tätig. (…)

Quelle: DerWesten

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