Die Zukunft der Hasper Kirmes liegt im Ennepe-Park

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Der Umzug der Hasper Kirmes in den Ennepe-Park muss keine Utopie bleiben. Die ersten Probebohrungen in den Untergrund der angeschütteten Grünfläche auf dem ehemaligen Hüttengelände haben gezeigt, dass durch geeignete Oberflächenbefestigungen die Standsicherheit der tonnenschweren Fahrgeschäfte gewährleistet wäre. (…)

Die Entwicklung in den vergangenen Jahren hatte vor Augen geführt, dass die Straßenkirmes innerhalb des Hasper Kreisels sowie auf dem Marktplatz Tillmanns­straße wegen fehlender Aufstellvarianten für Buden und Karussells zu einem monotonen Einerlei zu degenerieren droht, das beim Publikum auf immer weniger Resonanz stößt. Umgekehrt wurde bei der Muschelsalat-Veranstaltungen 2011 im Ennepe-Park im Schatten der Bezirkssportanlage offenkundig, dass diese Örtlichkeit von den Besuchern bestens angenommen wird. (…)

Die Kosten für Bodenarbeiten, Untergrundbefestigung und Wegeverbindungen bewegen sich nach einer ersten groben Schätzung in Richtung von 300 000 Euro. Ein Betrag, der die Hasper Heimatfreunde keineswegs gleich resignieren lässt. „Durch die Unterstützung Privater, durch Zusammenarbeit mit den Schaustellern sowie mehrjährige Finanzierungskonzepte ist hier sicherlich einiges vorstellbar“, setzt Thieser auf konstruktive Unterstützung.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Vielleicht liegts gar nicht an der Örtlichkeit, vielleicht bietet der Muschelsalat einfach das attraktivere Programm. Sollte es Thieser gelingen, diese Art von Wirtschaftförderung der Kommunalaufsicht als Pflichtaufgabe der Stadt zu verkaufen, dürfte ihm der Schaustellerverband den Titel eines „Ehren-Schiffsschaukelbremsers“ verleihen.

Eine Antwort to “Die Zukunft der Hasper Kirmes liegt im Ennepe-Park”

  1. Allan Quatermain Says:

    Ich bin die ganze Zeit am Überlegen, was der Hagener Schaustellerverband für Großkarussells haben soll?

    An der Aufstellung von mehr Fläche, für noch mehr Fressbuden oder Losbuden, kann es auch nicht liegen.

    Jetzt will der Sonnenkönig aus Haspe, in Personalunion ULK-Präsi, Stadtsportoberhaupt und BV Oberfuzzi, mit Gewalt die Bezirkssportanlage Renovierungsbereit machen.

    Alles für ein paar Saufköppe.

    Das nennt man Klientenpolitik.

    Erst zieht man die Preußerstr. nebst unteren Marktplatz ein, damit
    dort Parkraum, für wen auch immer, mit Steuergeld geschaffen wird.
    Dann verscherbelt man das ganze an die Freunde der Wirtschaft.
    Damit dort Standflächen für Stahl geschaffen wird.

    Jetzt stellt man fest, dass die Straßenkirmes im Kreisel auch nicht der große Brüller ist. Ein paar Filliadisten wollen mit 40 Tonner, ja auch noch beliefert werden.
    Und was sind ca. 400.00 EURO für ein paar Stromkästen, die dort hin müssen. Die Freunde aus der Wirtschaft helfen gerne.
    Der Kirchplatz in Haspe, umfunktioniert zu einen leeren Wochenmarkt, wurde ja auch instaliert.

    Jedenfalls sind am Haenelplatz schon Probebohrungen angelaufen.
    Alles i.O. wurde schon vermeldet.

    Wenn das ganze aber in die sprichwörtliche Hose gehen sollte, hilft der Steuerzahler gerne aus. Evtl. kann man die Bohrungen ja im Nachhinein, noch als Fracking deklarieren.
    Genug Chemie und Metalle lagern dort ja genug in den Tiefen.

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