Jetzt drohen Bäder-Aus und Sporthallen-Gebühren

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Die nächste Einsparrunde, die die Hagener Stadtspitze gestern präsentierte, um trotz Haushalt-Desasters noch die Knute des Sparkommissars abzuwenden, wird die Bürger mit Wucht treffen. Oberbürgermeister Jörg Dehm und Kämmerer Christoph Gerbersmann legten im Rat zusätzliche Sparvorschläge im Volumen von 15 Millionen Euro vor, die von der Erhebung von Hallennutzungsgebühren, über Sex- und Bettensteuer bis hin zur Schließung des Lennebades reichen. (…)

Hagen bekommt bis 2016 einen Jahreszuschuss von 40 Millionen Euro vom Land. Allerdings muss im Gegenzug das strukturelle Defizit bis 2016 auf Null gefahren werden. Im Anschluss muss die Stadt schrittweise bis 2021 auch noch den Landeszuschuss kompensieren. Um aus eigener Kraft in den nächsten neun Jahren einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren zu können, sollen jährlich weitere 15 Millionen Euro in Form von 41 Einzelmaßnahmen aus dem Etat herausgepresst werden. (…)

Quelle: DerWesten

Unser Service: Die komplette Kürzungsliste

2 Antworten to “Jetzt drohen Bäder-Aus und Sporthallen-Gebühren”

  1. Mutti Says:

    Da würde ich doch mal sagen, dass man in Hagen fett Personalkosten sparen kann:

    Wir kennen alle die Liste der Spitzenverdiener.

    Also wenn man z.B. Herrn Köther statt 200.000 € die Hälfte gibt, was immer noch mehr als genug ist, spart die Stadt 100.000 Euro pro Jahr. Der könnte ja mal für seine Pension selber sorgen, wie wir alle, und auf Tantiemen und Dienstwagen vezichten

    Herr Bihs kommt sicher auch mit beduetend weniger Geld aus, da kann man auch mind. 20.000 Euro sparen.

    Oder der Grothe, etc. etc.

    Die Stadt hat uns schließlich auch in diese Lage gebracht

  2. Allan Quatermain Says:

    Die Kürzung von Straßenreinigungsmaßnahmen in Haspe greift wohl zum 01.05.2012.
    Ich war diese Woche ganz erstaunt, den Betriefshof der HEB, nebst Annahmestelle von Gelben Säcken und an der Papierpresse, diesen „Besenrein“ vorzufinden.
    Bei meinen Nachfragen wurde mir bestätigt, dass zum 31.04.2012
    in Haspe, „Schicht im Schacht“ wäre.
    Weiter wurde mir bestätigt, dass der neue Eigentümer die Fa. Stahlkontor sei.
    Auf meine Frage, was mit den Mietern in den Häusern gegen über
    dem Stahlhandel passieren würde, bekam ich nur ein Achselzucken.
    So wie man sich hinter der Hand erzählt, hat diese Firma wohl auch schon ein Auge auf diese Grundstücke geworfen.

    Das das Rote Rathaus von Haspe nach Leerbezug, auch an diese Firma verkauft werden soll, ist eine weitere Politposse in diesen Stadtteil.
    Frage meinerseits, die Preußerstraße wurde mit viel Steuer-Geld instand gesetzt. Ebenso der untere Teil des Marktplatz von Haspe.
    Diese Grundstücke sind nur für besagte Firma interessant, wenn die Preußerstraße in Höhe Bezirksamt und Treppe zur unteren Rolandstr. geschlossen wird.
    Zahlt diese Firma die damals geflossenen Zuschüsse aus Landes- und Bundeskassen zurück?

    Zurück zu der sogenannten Haushaltskonsilidierung in dieser Stadt.
    Da die Fahrzeuge der HEB ja dem nächst von der Fuhrparkstraße nach Haspe fahren, kann ich gut verstehen, dass die Straßenreinigungskosten steigen müssen!!!
    Auch dass die Besatzungen viel mehr Zeit für An- und Abfahrt zu ihren Einsatzorten verbringen, kann ich gut verstehen.
    Auch diese Mehrzeit muss ja irgendwie eingepflegt werden.
    Die eigendlichen Kehrzeiten werden durch diese Hin- und Rückfahrten, kürzer.

    Es gab auf diesen Betriebshof eine 1 EURO-Truppe als
    sogenannte Besenbrigade.
    Arbeit für Haspe nennt sich diese.
    Man kann zu 1-EURO Jobs stehen, oder eben nicht.
    Ein Zubrot für manchen, zu diesen unseligen Hartz4 Unlöhnen war sie alle Male. Nebenbei hielten diese Mädels und Jungs so einigermaßen, den Stadtteil Haspe an seinen Brennpunkten
    sauber.

    Wird diese Arbeit mit Schließung des Betriebshofes in der Preußerstraße auch eingestellt???

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