Guernica – 75 Jahre danach

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Brigadistas – was bleibt von der Geschichte der Interbrigadisten, dem Spanischen Bürgerkrieg und der Bombardierung Guernicas

Donnerstag, 26. April 2012 um 19:00 Uhr
Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, 58089 Hagen

Im Rahmen der Veranstaltung wird nach einer kurzen Einführung zum Thema Spanischer Bürgerkrieg, Bombardierung Guernicas und zur Geschichte der Interbrigadisten ein filmisches Zeitzeugenportrait präsentiert.

Der Dokumentarfilm „Brigadistas“ von Daniel Burkholz erzählt die Geschichte von 36 Frauen und Männern – die Jüngste 86, der Älteste 99 Jahre alt –  die im Spanischen Bürgerkrieg gegen den Faschismus gekämpft haben. 70 Jahre nach dem Krieg machen sie sich noch einmal auf den Weg und kehren nach Spanien zurück. Diese Reise ist für viele von ihnen die letzte und die Brigadistas wissen das. Sie berichten über das Erlebte und wollen ihre Ideale und politischen Ideen an die nachfolgenden Generationen weitergeben.

„Brigadistas“ ist weltweit der einzige Dokumentarfilm, in dem ZeitzeugInnen des Spanischen Bürgerkriegs auch zu den heutigen politischen Verhältnissen Stellung beziehen. Der Film schlägt eine Brücke, die es den TeilnehmerInnen der Veranstaltungen ermöglicht, diesen Menschen, die mittlerweile fast alle verstorben sind, zu „begegnen“. In der nachfolgenden Diskussion wird die Auseinandersetzung mit den Biographien und politischen Ideenwelten der Brigadistas vertieft.

Die anschließende Diskussion soll bewusst auch auf die aktuelle Situation und das Verhältnis zwischen Verfassungsschutz und der „NSU“ eingehen.

Die Veranstaltung moderiert: Walter Weiß (Linker Dialog Hagen)

Eine Antwort to “Guernica – 75 Jahre danach”

  1. Karl -Heinz Schüler Says:

    Während Franco vom nationalsozialistischen Deutschland und vom faschistischen Italien unterstützt wurde, erhielt die spanische Volksfrontregierung die Hilfe der Sowjetunion und der Brigaden der Kommunistischen Internationale. Die Sowjetunion entsandte umfangreiche Materialhilfe ( z. B. 214 Flugzeuge und 731 Panzer ) wofür sie sich von Rotspaniern u.a. 540 Tonnen Gold, den größten Teil des Goldbestands der spanischen Zentralbank übersenden ließ und ca. 3000 Militärberater und Geheimdienstagenten, die mit den bekannten stalinistischen Methoden die sowjetischen Interessen durchsetzten.
    Der liberale Historiker Salvador de Madariaga, der sogar einem der frühen republikanischen Kabinette angehört hatte, schrieb, es habe für Monate und Jahre in Spanien die einfache Tatsache genügt, Priester zu sein, um getötet zu werden. Insgesamt wurden zwischen 1936 und 1939 fast 7000 Priester, Mönche und Nonnen ermordet, das waren mehr als 20 Prozent der spanischen Geistlichkeit, und einige Zeitgenossen hofften oder fürchteten, Spanien werde das erste atheistische Land der Welt.
    Der Bischof von Münster, Clemens August von Galen, hat in einem Hirtenwort vom 1. April 1939 zur Überwindung der Kommunistenherrschaft in Spanien unter anderem ausgeführt: „ So hat der gottlose Kommunismus durch mehr als drei Jahre in Spanien gewütet ! Das war der Feind, der mit Gottes Hilfe jetzt gänzlich besiegt und seiner Macht beraubt ist.“

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