HGW-Aufsichtsrat: Aufklärung nur gegen Honorar

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Es war gedacht als ein Signal der politischen Hygiene, um weiteren Schaden vom Unternehmen abzuwenden: Der bei der jüngsten HGW-Aufsichtsratssitzung gestellte Antrag, ausnahmsweise auf die Sitzungsgelder zu verzichten und somit gleich einmal 1500 Euro der Kaerger-Feierlichkeiten wieder herauszusparen, fiel mit 8:3 Gegenstimmen durch.

Lediglich die Herren Christoph Gerbersmann (CDU-Kämmerer), Karl-Hermann Kliewe (GWH-Betriebsleiter) und Hans-Georg Panzer (Grüne) waren bereit, auf den ihnen formal zustehenden 130-Euro-Scheck (Aufsichtsratsvorsitzender Schisanowski: 195 Euro) zu verzichten. In einem kommunalen Tochterunternehmen, das für die Abschiedsfete des scheidenden Geschäftsführers Harald Kaer­ger ein PR-Büro beschäftigte, das allein für das Formulieren der Einladungskarten acht (!) Arbeitsstunden in Rechnung stellte, vielleicht noch nicht einmal ein ungewöhnlicher Vorgang. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen.

2 Antworten to “HGW-Aufsichtsrat: Aufklärung nur gegen Honorar”

  1. Allan Quatermain Says:

    So sind sie, unsere Hobbypolitiker.
    Immer schön an die eigene Geldbörse denken.
    Nächste Woche folgt Teil II.
    Natürlich gibt es da wieder Sitzungsgelder.

    Diese Tantiemen übersteigen bei einigen Stadtfuzzis das eigendliche Gehalt.
    Pardon, es sind ja viele dieser Kommunalmandatsvertreter in Firmen beschäftigt, wenn nicht sogar Selbstständig, wo man immer mal für sein „Ehrenamt“ verschwinden kann.

    Wer nicht gerade in einer der Töchter beschäftigt ist,
    es gibt ja noch Wohnungsgesellschaften, Versorgungsbetriebe,
    Bundes- und Landesbetriebe, oder Wohlfahrtsverbände,
    die gerne beim Wulfen helfen.

    Eine Hand wäscht die Selbige, oder so ähnlich.

  2. Mutti Says:

    Heute war in der Zeitung ein Bericht über die Gehälter dieser Leute.

    Meine Güte, da wird einem ja schlecht, was die da abkassieren.

    Den Bürger pressen sie aus und die Herrschaften verzichten auf nichts.

    Und mindestens 60 % dieser Herrschften sind total überflüssig.
    Dieser Schinkowski z.B. bringt gar nichts auf die Reihe und kassiert munter ab. Auch mit seinen Fehlern macht der noch Profit.

    Wie kann man sich da noch morgens im Spiegel ansehen?

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