Hagen weiterhin die grünste kreisfreie Stadt in NRW

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Grüner wird’s nicht: Das sauerländische Kirchhundem ist die Gemeinde mit dem größten Waldanteil in Nordrhein-Westfalen.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind drei Viertel der gesamten Kirchhundemer Gemeindefläche Waldgebiete. Ähnlich grün sind die am Rothaarsteig liegenden Städte Hilchenbach (73,4 Prozent Waldfläche), Bad Laasphe (71,5 Prozent) und Netphen (70,9 Prozent).

Unter den kreisfreien Städten in NRW liegt Hagen mit einem Waldanteil von 42,1 Prozent auf dem Spitzenplatz. Insgesamt ist rund ein Viertel von Nordrhein-Westfalen bewaldet. Die Gesamtfläche hat eine Ausdehnung von 8732 Quadratkilometern und entspricht damit in etwa der Größe Korsikas.

4 Antworten to “Hagen weiterhin die grünste kreisfreie Stadt in NRW”

  1. chr.a.j. Says:

    Solange die Verwaltung das nun nicht als Freibrief versteht weiter abzuholzen und zu expandieren wo tausende Wohnungen im Innenbereich leer stehen.

  2. Allan Quatermain Says:

    Ich hatte das hier im Doppelwacholder schon einmal geschrieben. Das kann man nicht genug wiederholen:

    „Jeden Tag verschwinden in NRW 18 Hektar Wald und Ackerfläche unwiederruflich für eine Bebauung und Straßenumwidmung.“

    Der NRW Bauminister wollte diese Fläche zur Neubebauung
    auf 8-12 Hektar kürzen. Es sollten viel lieber Industriebrachen,
    leerstehende Altbauten, oder Problemviertel dafür genutzt werden.

    Und wenn ich dieses jetzt auf Hagen ummünze,
    der halbe Innenstadtkern steht leer und vergammelt,
    in Wehringhausen sieht es genauso aus,
    am Rande von Altenhagen, Eckesey, Oberhagen, etc.
    sieht es bald genauso aus,

    Aber dafür darf man noch in Hagen auf der Grünen Wiese bauen
    und dem Bürger seine Altlasten hinterlassen.

  3. Vito L'Orso Says:

    Hagen soll zu 42,1 Prozent aus Wald bestehen. Das klingt erst einmal toll. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass ein Großteil dieses sogenannten Waldes aus Fichtenmonokulturen besteht, dessen ökologischer Nutzen nicht besonders hoch ist.

  4. Vito L'Orso Says:

    Es ist wirklich ein Trauerspiel, dass man immer größere Wohnbezirke Hagens verkommen lässt und dafür immer mehr Grünflächen bebaut werden. Diesen Trend gilt es zu stoppen. Die Verantwortlichen in Hagen sollten sich mal darüber Gedanken machen, wie man Hagens Problemviertel wieder lebenswerter gestalten könnte (z.B. durch ein Grüne-Stadt-Pogramm).

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