Nazis ziehen Spur durch Altenhagen

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Eine traurige Spur von rechtsextremem Vandalismus zieht sich seit dem Wochenende durch Altenhagen. Unbekannte sprühten SS-Runen, Hakenkreuze und Parolen wie „Sieg heil“ oder „Ausländer raus“ auf die Wände der Luise-Rehling-Realschule, der Meinolf- und der Funckepark-Grundschule, der Sporthalle Dahmsheide, der Jugendverkehrsschule sowie auf einen Brückenpfeiler und auf ein Garagentor. (…)

Quelle: DerWesten

6 Antworten to “Nazis ziehen Spur durch Altenhagen”

  1. Dirk Pannwitz Says:

    http://www.derwesten.de/staedte/hagen/nazis-ziehen-spur-durch-altenhagen-id6459713.html

    „SPD-Fraktionschef Mark Krippner, der sich gestern ebenfalls ein Bild von den Schmierereien machte, rief die Hagener auf, Flagge zu zeigen: „So etwas beweist, dass es hier rechte Strömungen gibt. Wir müssen nun deutlich machen, dass wir so etwas in unserer Gesellschaft nicht wollen!““

    und krippners parteifreund prof. hasenritter schlägt in seinem umstrittenen kulturgutachten vor, ausstellung über die nazizeit im stadtgeschichtsmuseum nicht mehr zu zeigen, weil er sie für überflüssig hält. unglaublich!

  2. Harald Helmut Wenk Says:

    Eine Retourkutsche für die Anti-Nazi Demos in Dortmund. Veralltäglichung von Dauerpräsenz von Rechtsradikalen? Rechtsradikale neigen zu „Ausfällen“ und Offensiven, wenn sie, wie zur Zeit durch NSU und Brevik, in der „Defenisve“ sind.

    Oder pünktlich vor dem morgigen Bündnis die zugehörige Tat. Damit man nicht so viel von der leeren Menge reden muss (kleiner Scherz).

    Nun, die Bewusstwerdung von Vorbewusstem kannte der von den Nazis vertriebene und buchverbrannte Freud sehr gut.

    Die Spezialisten Deleuze/Guattari nahmen im Anti-Ödipus einen „paranoid/faschistischen“ Pol des Systems unbewusst/vorbewusst an, der sich durch Vorlieben für starke Hierarchisierungen und „Panzerungen“ gegen alles „Fremde“ gegen Verflüssigungen, Fluten, Überflutungen (metaphorisch) auszeichnet. ÜBERFREMDUNG; AUFLÖSUNG DER [DEUTSCHEN] IDENTITÄT. Die ist oft ein wenig mit der „eigen“ dann „verschwistert“.

    Sie habe es später sogar im „Es“ als eins Art wuchernden Krebs theoretisiert. Sie meinten damit den „Totalitarismus“ des Faschismus, der alle andern Funktionen dabei kaputtmacht im „Gesekllschaftskörper“. „Es lebe der Tod“ ist der zugehörige Slogan, weil immer weiter in die Katastrophe ohne jede Siegchance gerannt wird und jedes wirkliche Leben in MIT allen metaphorischen Bedeutungen (hier ist die erste Deutung der Fluten) angegriffen und zerstört wird, schon beim Denken.

    Das deutet an, wie schnell da ein „point of very difficult return“ , subjektiv erreicht ist.

    Wenn man bedenkt, wie leicht die Menschen andere in Massen töten oder ihnen ohne mit der Wimper zu zucken andere Schäden beibringen, sollte man sich das doch überlegen. Bei so köperlich Krebskranken ist auch äußerlich vieles „normal“, während sie innerlich regerecht zerstört werden. Sie können schwer was dagegen machen.

    Ein paranoider Zustand ist in dert GREhirndynmik durchas gängiug, man muss ihn in Richtung „Wunderstadium“ ((F)freudvoll mit Übungen überwinden). Für viel Berufe und Alltagszwecke ist ein Schuss Paranoia sogar fast lebenswichtig. (Mathematik, Schach, Technik, Polizei, Justiz, Politik, Medizin….)
    Allerdings: Wer hat da wen unter Kontrollle? Kontrollzwang ist schneller da, als das Beschweren darüber ernst genommen wird??? Hier sind wir beim Rechtspopulismus, wo Probleme in Sündenbockbildung Richtung faschistisch gehe und ein Kontroll- und Normalisierungszwang: wenig Abweichung von der normierenden Norm des normal, um sich greift. Vom Unbewusst/vorbewussten, die Agression gegenüber den Normalisierten kommt da nicht über die Bewusstseinsschwelle.

    Transgessionen, der Ausbruuch aus der oft zu zu engen konventionaliserten „gelebten“ Noramlität, oft ein „lebendiges“ Motiv zur Stärkung des faschstrisch/paranoiden Pols, wird nicht mit verstärkten Einfordern und Abschneiden vion Abweichnbgen erreicht. Murtproben, Loslösung von allen Arten von „Abhängigkeiten“.

    Da war der Punk, der am Dortmunder Bahbhof erstochen wurde, auf dem weit richtigeren Pfad.

    Tatsächlich ist es im riesigen bis unendlichen Universum recht selten ein so denkfühlendes inneres Leben zu haben. Da hat man einen faschistisch/paranoiden Pol zu zu viel wachsen lassen, wenn man da extrem leichtfertig sich oder andere um so etwas bringt.

    Der Mensch ist schon ein paar Millionen Jahre alt. ER hat davon, nach heutigen Technikstand, extrem lange extrem unnötig mit extrem zu wenig Leuten extrem zu viel gelitten. Noch heute leben die meisten „wie im Halbschlaf“. Nur falls jemand meint, da Argument: drei oder vier ganze Völker können sich doch nun nicht alle irren. Die Faschisten des zweiten Weltkrieges. Sie tun es noch immer, reichlich.

    Das die moralischen Theorien im faschistische Kreisen noch nicht einmal ins abgelehnte Vorbewusste kommen, kann gegebenfalls auf diese Überlegungen zurückgegriffen werden.

  3. Vito L'Orso Says:

    @Harald Helmut Wenk:

    Sie schreiben, dass der Mensch schon einige Millionen Jahre alt wäre. Dem muss ich widersprechen. Von den Paläoanthropologen weitgehend akzeptiert ist heute die auf Fossilfunden basierende Out-of-Africa-Theorie. Ihr zufolge entstand der archaische Homo sapiens vor 200.000 bis 100.000 Jahren im heutigen Afrika. Die Ausbreitung des modernen Menschen in die anderen Regionen der Erde begann erst vor etwa 60.000 bis 70.000 Jahren. Der Mensch ist im Vergleich mit anderen Lebensformen erst seit relativ kurzer Zeit Gast auf diesem Planeten und seine Geschichte ist die Geschichte von Mord, Totschlag und Zerstörung. Leider arbeitet der Mensch spätestens seit der Industrialisierung sehr erfolgreich an der Vernichtung seiner eigenen Lebensgrundlagen, so dass wir davon ausgehen können, dass die Gattung Homo sapiens nur eine sehr flüchtige erdgeschichtliche Erscheinung sein wird.

  4. Harald Helmut Wenk Says:

    Lieber Vito (kommt von „Leben“ oder „Geschwindigkeit siehe frz. „vie, „vite“),

    Sehr erstaunlich, da es sich doch um lange Zeiträume handelt, wie „umstritten“ doch die Länge der Dauer der Existenz des Menschen ist.
    Die Bibelexegeten verteidigten da mit Zähnen und Klauen 5000 Jahre seit der Erschaffung der Welt.

    Das drückt aus, worum es geht: Sollte unser Vorfahren so lange , ein paar Millionen Jahre, alles mögliche gemacht haben, nur nicht sich um die Wendung ihre schlimmsten Existenznöte per Erfindung von Technik, wie heute, gekümmert haben?

    Tatsächlich haben sie viel Yoga entwickelt und betrieben, um der schlimmsten Schmerzen und Krankheiten prophylaktisch Herr zu werden und sich ihr Leben zu verschönern. Auch Fleischerei und Viehzucht – der Mensch ist schweineartiger „Allesfresser“.

    Leider haben wohl viel Konflikte und Kriege dafür gesorgt, der Neandertaler wurde gleich ausgerottet, das es mit der Wissenschaft und Technik nur sehr beschränkt etwa wurde.

    HIER SOLLTEW EINEM DER SCHRECK IN DIE GLIEDER FAHREWN UND ALLES „GOGTTTVERRAUEN“; DAS SICH ETWAS VON DEN MENMSCHR VON ALLEINE ZUM BESSEREN WENDET; SCHEWINDEN.

    „Es gibt nichts Neue“ unt3r der Sonne“, ist der tragische Spruch, der das millionenfache lange Leid ausdrückend zusammenfasst.Wir falsch.

    Wie gesagt, ist viel strittig, ab wann den Gehhirnvolumnen und Sprechwekzeuge vom „Menschen“ (homo…..) reden lassen.
    Da sind Millionen sicher.

    Es gibt des öfteren spektakulärste Rückdatierungen.

    Die älteste, die ich kenne ist auf 13,9 Millionen Jahre.

  5. Harald Helmut Wenk Says:

    Lieber Vito, (auch Abk. für „Vittorio“)

    Damit wir uns recht verstehen.Es hing oft an kleinsten Kleinigkeiten, das eine „Erfindung“ oder „Neuerung“ überhaupt nur eine Chance bekam und aller „Neurer“ wurden schon immer verfolgt.

    Dieser extreme Konservatismus, extrem tiefliegend
    (Vordenker Nietzsche: „Bisher ist die Menschheit damit nicht untergegangen“!!),
    ist ebenso extrem vartiantereich („Neuer Wein in alten Schläuchen“).

    Diese Selbstbeschränkung der Menschen, die mit einer extremen Übergriffigkeit aufeinander zusammengeht, deren andere Seite die völlige Missachtung (Doppelbdeutung) ist, wird überall ausgenutzt bis zum geht nicht mehr.

    Es ist verdrängte Todesangst, insbesondere was das verdrängte Nachtodschicksal angeht.

    Das ist eine Lektüre von den Tatsachen des Lebens, wie sie sich in Zahlen ausdrückt.

  6. Vito L'Orso Says:

    @Harald Helmut Wenk:

    Sie schreiben, dass der Homo neanderthalensis (Neandertaler) ausgerottet wurde. Zweifelsohne wurde der Neandertaler vom Homo sapiens verdrängt; vermutlich aber nicht, weil dieser kriegerisch-aggressiv gegen den Neandertaler vorging, sondern weil der Homo sapiens früher geschlechtsreif wurde und folglich mehr Nachkommen erzeugte als der Neandertaler (—> http://idw-online.de/pages/de/news276581). Statistische Bevölkerungsmodelle zeigen, dass schon Unterschiede von wenigen Prozent ausreichen, um innerhalb weniger tausend Jahre das Aussterben der weniger begünstigten Menschengruppe zu bewirken.

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