Sorgen um das Haus Harkorten

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In nicht-öffentlicher Sitzung werden die Mitglieder der Bezirksvertretung Haspe in ihrer Sitzung nächste Woche darüber beraten, ob die neuerlichen Ideen des Harkorten-Investors Hans Hermes aus Hilden auch den Belangen des Denkmalschutzes entsprechen. Und ob die eine Million Euro Kaution, die Hermes hinterlegen musste, ausreichen wird um das altehrwürdige Ensemble am Quambusch in Haspe der Nachwelt wirklich zu erhalten. (…)

Einer, der den beklagenswerten Zustand des Ensembles so gar nicht akzeptieren mag, ist Dipl. Ing. Rolf Alexander Rocholl. Der betreibt in der Ennepetaler Heilenbecke Forstwirtschaft und unterhält das Haus Heilenbecke. Architekt dieses Gebäudes war Eberhard Haarmann, der auch das Herrenhaus Harkorten erbaute. Rocholl findet die zunehmende Bebauung nah an dem Denkmalensemble „schon traurig anzusehen“. Dass die Stadt Hagen aber „der Zerstörung des Kulturgutes Haus Harkorten“ tatenlos zusieht, erinnert ihn an den Folkwang-Skandal Ende der 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Rocholl fordert eine öffentliche Nutzung des Gebäudeensembles und will sich dafür stark machen.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Und wieder mal „in nicht-öffentlicher Sitzung“. Sind Belange des Denkmalschutzes jetzt auch schon schützenswerte Vertragsangelegenheiten, die vor der Öffentlichkeit verborgen werden müssen?

Eine Antwort to “Sorgen um das Haus Harkorten”

  1. Allan Quatermain Says:

    Auch hier wurde die Kommentarfunktion in „derwesten“ nicht freigeschaltet. Man weiss von Seiten des WAZ-Konzern warum.

    Gefälliger Journalismus nennt man so etwas.

    Alles dem Bauherrn, dem Geldgeber, eine hiesige Bank und ihrem Anzeigenblättchen wohl geschuldet?
    Man will es sich ja nicht verderben.
    Es gibt immerhin noch einen Mitbewerber im Hagener Anzeigenmarkt.

    Ach, was haben sie alle vorher geschwafelt.
    Im Archiv müssten noch die Redenschwingereien des „Dicken“ und seinen BV-Kollegen aus Haspe für die Ewigkeit archiviert sein.
    Das Internet vergisst im Gegensatz zu diesen Amateurpolitikern
    und ihren Handlangern nichts.

    Das Geld des Investors wird zum Erhalt des Haus Harkorten verwendet!
    Kein Altenheim dort als Gettobau!
    Blühende Landschaften!
    Einzelhandel in Westerbauer!
    Schützenswertes Essembel!
    Verkehrsberuhigte Zone!

    Die Liste lässt sich fortsetzen, in Haspe!

    Es ist doch gut, dass es „nichtöffentliche Sitzungen“ gibt.

    Da sind diese Lügenbarone dann ganz unter sich!

    Frage, wem gehört Haus Harkorten jetzt eigendlich?
    Es soll ja Gebäude geben, da sind über Nacht die Denkmalschutzplaketten verschwunden.

    Am anderen Morgen fuhr schon die Firma P & Z vor.
    Auch bekannt hier in Hagen.
    Durch Großauftrag damals,
    der jetzigen Geldgebenen BanK auf Harkortschen Gelände.
    Das liegt „nur“ 5 Jahre zurück!!!!!

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