Innenstädte nicht durch Handelsriesen auf der grünen Wiese schwächen

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Um die Fortentwicklung lebendiger Innenstädte geht es in der Informationsveranstaltung der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) am Freitag, 24. Februar 2012, im Haus Friedrichsbad in Schwelm. Aktueller Anlass sind geplante problematische Ansiedlungen großflächigen Einzelhandels, wie zum Beispiel die 50.000 qm2 Fläche von IKEA mit angegliedertem Homepark am Autobahnkreuz Wuppertal Nord.

Diese würden erhebliche Auswirkungen auf umliegende Innenstädte im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Hagen haben. „Konterkarierende Planungen auf der grünen Wiese oder auf großen Brachflächen mit innenstadt-typischen Sortimenten wie Textilien, Sport- und Elektroartikeln, Schuhen und Lederwaren sind für die Cities schädlich“, so SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. h.c. Hans-Peter Rapp-Frick.

Die Veranstaltung gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Entwicklungen aus rechtlicher und gutachtlicher Sicht. Zudem soll ein weiterer Appell Richtung Düsseldorf geschickt werden, der die Sorgen um die Innenstädte verdeutlicht. Auf dem Podium sitzen Prof. Dr. Rainer Bovermann (MdL), EN-Landrat Dr. Arnim Brux, Claus Jacobi, Bürgermeister der Stadt Gevelsberg, Michael Bongartz (Regionalverband Ruhr), Handelsgutachter Stefan Kruse sowie Dr. Olaf Bischopink, Fachanwalt für Verwaltungsrecht.

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr.

Eine Antwort to “Innenstädte nicht durch Handelsriesen auf der grünen Wiese schwächen”

  1. Allan Quatermain Says:

    Die gleichen anwesenden Herrschaften, die schon jetzt im Vorfeld so große Reden schwingen, sollen sich mal selbst an die Nase fassen.

    Witten liegt doch immer noch im EN-Kreis? Oder etwa nicht!

    Dort ballert ein Möbelhaus auf der „grünen Wiese“ die Landschaft zu, dass es einen Angst und Bange wird.
    Zur Info, Haustextilien und Elektroartikel werden dort auch verkauft.

    Hagen mit seinen Flächenraubbau gehört lt. obiger Mitteilung wohl auch nicht dazu.

    Hier wird gerade eine Siedlung, nebst Altersheim auf Ackerflächen hoch gezogen. Das Möbelhaus in Hasley, der Umzug von Enervie nach dort, gehört wohl auch nicht unter dieser Katerogie Zersiedelung?

    Von den Plänen in Hengstey scheint die IHK nebst OBs und Landräten scheinbar auch nicht zu wissen?

    Das alles gehört wohl nicht zu innerstädtischen Sortimente,
    da man ja in Möbelhäuser, Tankstellen, Verladebahnhöfe oder
    Siedlungen auf der grünen Wiese,
    ja keine Äppel und Birnen kaufen kann.

    Die Bande der Heuchler wird nicht weniger,
    sondern immer größer.
    Aber das Buffet im „Haus Friedrichsbad“ wird wohl eher ein Grund für diese Laberstunden sein. Irgendwie muss man seine Wochenstunden ja herum kriegen.

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