ver.di fordert: Douglas-Vorstand muss Verunsicherung bei Thalia-Beschäftigten beenden

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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erwartet vom Vorstand der Hagener Douglas Holding ein klares Bekenntnis zum Verbleib von Thalia in der Douglas Gruppe.

„Die seit Wochen anhaltende Berichterstattung über einen möglichen Verkauf und die Schließung von Thalia-Filialen verunsichert die Beschäftigten zunehmend“, betonte Johann Rösch, der verantwortliche Konzernbetreuer von ver.di. Dabei sei Thalia ein kerngesundes und attraktives Unternehmen mit hochkompetenten und leistungsfähigen Beschäftigten.

Außerdem seien die Veränderungen in der Buchbranche nicht über Nacht gekommen. „Für strategische Versäumnisse sind nicht die Beschäftigten verantwortlich“, unterstich Johann Rösch. Er erwarte deshalb umfassende Transparenz für den vom Vorstand angekündigten Restrukturierungsprozess.

„Beschäftigte und ihre Betriebsräte müssen endlich Klarheit über die Pläne des Unternehmens bekommen und sie müssen Zeit haben, über Alternativen zu beraten“, forderte der Gewerkschafter. Ein Restrukturierungsprozess müsse entsprechend der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens mit Augenmaß und hoher sozialer Verantwortung gemeinsam mit den Betriebsräten durchgeführt werden, so Rösch.

Die bisherige Unternehmensphilosophie ‚Douglas mit Herz und Verstand‘ müsse für alle Unternehmen des Konzerns gelten und nicht nur in wirtschaftlichen Schönwetterphasen.

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