Tag des Gedenkens an die Opfer der Nazidiktatur

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Auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog wird seit 1996 der 27. Januar, der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945 durch russische Soldaten, als „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ begangen. In diesem Zusammenhang wird am morgigen Freitag, 27. Januar, um 12.00 Uhr in der Aula des Albrecht-Dürer-Gymnasiums, Heinitzstr. 73a, eine Gedenkveranstaltung mit Ansprachen, Lesungen, Vorträgen und zahlreichen Schülerbeiträgen stattfinden.

Nach eröffnenden Worten von Schulleiter Dr. Manfred Kux wird Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer die Gedenkrede seitens der Stadt halten. Teilnehmen werden zudem Vertreter der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, darunter deren Vorsitzender Arno Neumann, der den Anwesenden aus seinen Erinnerungen als Hagener Zeitzeuge berichten wird. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zur regen Teilnahme an dieser Gedenkveranstaltung aufgerufen.

2 Antworten to “Tag des Gedenkens an die Opfer der Nazidiktatur”

  1. Ulrich Rothtauscher Says:

    Was verwundert ist, das bei Gedenkreden an diesem wichtigen Tag immer wieder gerne verschwiegen wird, das es die Rote Armee war, die das Konzentrationslager Auschwitz (bzw. die Insassen) befreite !

  2. Vito L'Orso Says:

    Natürlich sollte man nicht verschweigen, dass es die Sowjets waren, die die Insassen des Konzentrationslagers Auschwitz befreiten. Dies war unzweifelhaft eine edle Tat.

    Genausowenig sollte man aber auch nicht verschweigen, dass es die Sowjets waren, die noch viele Jahre nach 1945 in ihren Gulgas das Programm „Vernichtung durch Arbeit“ fortführten. Der US-amerikanische Friedens- und Konfliktforscher Rudolph Joseph Rummel rechnet für die gesamte sowjetische Ära von 1918 bis 1991 mit nicht weniger als 39 Millionen Gulag-Toten (Rudolph Joseph Rummel: Demozid – der befohlene Tod. LIT-Verlag, Münster 2003, ISBN 3-8258-3469-7).

    Übrigens war die Sowjetunion mit Nazi-Deutschland verbündet (Stichwort „Hitler-Stalin-Pakt“). Der Pakt bot der Sowjetunion u.a. die Möglichkeit, sich die ehemaligen Gebiete des russischen Zarenreichs (Finnland, das Baltikum, Ostpolen, die Bukowina und Bessarabien) einzuverleiben. Erst nachdem Nazi-Deutschland die Sowjetunion am 22. Juni 1941 überfallen hatte, wechselte diese zur Anti-Hitler-Koalition und kämpfte gemeinsam mit den westlichen Alliierten gegen Nazi-Deutschland und dessen europäischen Verbündeten.

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