Ruhrparlament gegen Factory Outlet-Projekte

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Die Verbandsversammlung im Regionalverband Ruhr (RVR) befürchtet erhebliche negative Auswirkungen auf die Innenstädte in nahezu allen Kommunen des Ruhrgebiets durch neue großflächige Einzelhandelsvorhaben an den Rändern der Region. Konkret geht es um die geplanten Factory Outlet-Center in Remscheid und Werl, sowie den geplanten Homepark in Wuppertal.

Dort soll ein Einrichtungshaus mit angegliederten verschiedenen Fachmärkten realisiert werden. Das Vorhaben soll unmittelbar an der A 46 im Städtedreieck Wuppertal/Schwelm/Sprockhövel realisiert werden. Zu dem Einzugsbereich des Vorhabens werden rund 1,3 Millionen Menschen gerechnet, die u. a. sämtliche Städte im Ennepe-Ruhr-Kreis sowie die Stadt Hagen umfasst.

Als Reaktion hat das Ruhrparlament gestern mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet, um die Innenstädte und Ortszentren vor ruinösem Wettbewerb zu schützen.

Zudem fordern die Regionalpolitiker das Land NRW auf, „dringend klare gesetzliche Grundlagen zur Steuerung des großflächigen Einzelhandels zu schaffen“. Neue Einzelhandelsprojekte „auf der grünen Wiese“ würden zudem die Strategie des Landes aushöhlen, die Innenstädte durch umfangreiche Förderprogramme aufzuwerten und zu beleben.

Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel wird die jetzt verabschiedete Resolution umgehend an die Landesregierung und den Landtag NRW weiterleiten.

Die Resolution im Wortlaut

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