Schafherde macht Giftstaude den Garaus

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Im Kampf gegen die Herkulesstaude ist es möglicherweise zu einem Durchbruch gekommen. Im Wasserwerk Hengstey haben zehn Schafe der aus dem Kaukasus eingeschleppten Giftpflanze zwei Jahre lang erfolgreich Einhalt geboten. „Der Test hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagte Roland Rü­ther, Leiter der Trinkwassergewinnung.

Die Schwarzkopfschafe durften 2010 und 2011 jeweils von April bis Oktober auf den Wiesen im Wasserwerk grasen. Zunächst hätten sie nur Gras gefressen, so Rüther, doch als sich eines der Tiere über eine Staude hergemacht habe, hätte bei seinen Artgenossen offenbar eine Art Futterneid eingesetzt. Fortan stand der Riesenbärenklau ganz oben auf dem Speiseplan, im Nu machten die Schafe den auf dem Werksgelände wuchernden Staudenbeständen den Gar­aus. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Na bitte – es geht auch ohne Einsatz von Herbiziden. In der Sitzung des Umweltausschusses im Juli wurde mehrheitlich noch ein Versuch mit der chemischen Keule beschlossen. Damals referierte auch der Leiter des Umweltamtes, Dr. Ralf-Rainer Braun. Laut Bericht war neben dem Gesundheits- und dem Veterinäramt auch dessen Behörde in den Hengsteyer Test, der zum damaligen Zeitpunkt bereits seit anderthalb Jahren lief,  eingebunden. Warum Braun nicht schon in dieser Sitzung (gem. Protokoll) auf den damals wohl schon absehbaren Erfolg dieser Aktion hingewiesen hat, bleibt ein (weiteres) Geheimnis der Hagener Stadtverwaltung.

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