Erinnerung an die Pogromnacht von 1938

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Schweigemarsch zur Synagoge und Gedenkveranstaltung im Rathaus

Auch in diesem Jahr wird es am 9. November zum Auftakt der Gedenkveranstaltung an die Pogromnacht des Jahres 1938 einen Schweigemarsch durch die Hagener Innenstadt geben, der am kommenden Mittwoch um 18 Uhr beginnt und vom Adolf-Nassau-Platz zur Synagoge an der Potthofstraße führt. Nach einer Gedenkminute geht es von dort in den Ratssaal im Rathaus an der Volme, wo um 18.30 Uhr die eigentliche Veranstaltung stattfinden wird.

Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Hagen, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung sowie der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Arbeitskreis Hagen, ruft Oberbürgermeister Jörg Dehm die Hagenerinnen und Hagener dazu auf, an besagtem Schweigemarsch und der sich anschließenden Gedenkveranstaltung teilzunehmen.

Nach einer Ansprache seitens der Stadt Hagen durch Oberbürgermeister Jörg Dehm, wird von einem Gemeindemitglied der Jüdischen Gemeinde Hagen der Psalm 121 in Hebräisch vortragen. Danach folgen weitere Redebeiträge von Rudolf Damm, dem 2. Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, sowie von Natalja Chupova, der 1. Vorsitzenden der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Nach dem Gebet „Kel Male Rachamim“ (Gott voller Erbarmen), vorgetragen von Roman Kanarek, wird zum Abschluss der Gedenkveranstaltung das Kaddisch-Gebet von Arno Neumann gesprochen, dem 1. Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Schweigemarsch werden gebeten, eine Kerze mitzubringen.

Eine Antwort to “Erinnerung an die Pogromnacht von 1938”

  1. Allan Quatermain Says:

    Hoffentlich gedenken die Schweigemaschierer auch daran,

    das Israel stark überlegt, über Teheran, bzw. den Iran in den nächsten Tagen Bomben abzuwerfen.

    Ein kleines Problemchen gibt es noch,
    die Bomber müssen eine Entfernung von ca. 3000km fliegen.

    Aber da werden die Verbündeten, hier besonders die USA und Großbritanien, gewiss mit Tankflugzeugen und AWAKS aushelfen.
    Die haben gerade ja auch in Lybien mitgemischt. Das dort die Scharia als Justizsystem eingeführt werden soll, haben sich die „Helfer der Lüfte“ zu zuschreiben.
    Auch sollen dort ja Ehen mit bis zu 4 Frauen wieder erlaubt werden.
    Was das mit Demokratie zu tun haben soll, keine Ahnung?

    Zurück zu Israel und seinen Bombenabwurfplänen.
    Das es dabei gewiss auch Tote und Verwundete in der Zivilbevölkerung des Iran geben wird, was solls. Die Atompolitik des Iran passt der USA nicht im Sinn und da muss Israel aushelfen.
    Pakistan und Indien sind ja noch Verbündete im Kampf gegen die Taliban.
    Die Herscher aus den Diktarorenfamilien in Saudi-Arabien, Oman und Kuwait sind dem Westen ja auch genehm.
    Wie die Verträge über eine Lieferung von 200 Leos mit spezieller Aufrüstung ja beweisen.
    Dort fließt das Oel ja noch reichlich Richtung Westen.
    Da hat eine Demokratie nach westlicher Prägung nichts zu suchen und Israel hat dort die Beine still zu halten.

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