Arbeit und Leben: Zur Aktualität von Karl Marx

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Angesichts der immer dichteren Abfolge von bedrohlichen Weltwirtschaftskrisen wird zunehmend die Frage gestellt, ob die Analysen von Karl Marx (1818-1883) auch heute noch zum Verständnis der kapitalistischen Wirtschafts- und Produktionsweise beitragen können. Daher haben Arbeit und Leben, die DGB-Jugend sowie die VHS drei ausgewiesene Kenner des Marxschen Werks eingeladen, zu unterschiedlichen Aspekten zu referieren. Als erster wird sich am Dienstag, 18. Oktober, um 18 Uhr in der VHS-Villa Post Professor Dr. Frank Deppe mit der Entstehung des Marxschen Werks beschäftigen.

Er wird den historischen Kontext aufzeigen und die zentralen Einflüsse auf Karl Marx darstellen. Dabei wird er die Bedeutung der großen Umwälzungen seiner Zeit –  industrielle Revolution,  Revolution in Frankreich,  Entwicklung des frühen Sozialismus und  Entstehung der Arbeiterbewegung – ebenso skizzieren wie die Rolle der Philosophie von Hegel und der Klassiker der bürgerlichen Ökonomie. Sind die Rahmenbedingungen so entscheidend, dass Marx eine Analyse seiner Zeit geschrieben hat? Oder sind die Rahmenbedingungen zwar prägend für das Werk, aber die Analyse erklärt die Grundstrukturen des Kapitalismus, egal ob im 19. oder im 21. Jahrhundert?

Alle Interessierten sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Eine Antwort to “Arbeit und Leben: Zur Aktualität von Karl Marx”

  1. Dr. Harald Wenk Says:

    Marx ist 65 geworden. Das ist lange der Richtwert für den Übergang ins Rentenalter gewesen.
    Wer Gehin hat zu denken, der „dechifriere“.
    („Die höhren Stände müssen lügen (und verbergen H.W)“ wusste Nietzsche. Der hat Marx, ihm im Grunde immer recht gebend, von feindliche „Warte“, meist „umgangen“.

    In einer Sufigeschicht ernähren sich ganze Schakalherden vom „Fleisch eines gestorbernen Löwen“. Gemeint waren die Geistesriesen, ihre Meister.

    Marx, Nietzsche, Freud sind unsere modernsten toten Löwen.

    Marx bemerkt sogar die Verfälschugn der Überlieferung der mystischen Traditionen durch den Klerus,spezirell den katholoischen. Ihm war eben nichts
    (selbst über-)menschliches fremd.
    Auch nicht die „orientalische Despotie“. Die hatten die dortigen Sufis auch schon „bemerkt“.
    Dieses Bemerken macht gerade „Schule“ im Orient.

    Nietzsches Verfahren, oft kopiert, selten erreicht, bestimmt noch heute die „Ökonomiedebattenstrategien“. Informatiomsmanagement!!!.

    Das moralisch einfachere „Vergessen“ der Lügen (’so genau will ich es gar nicht wissen‘) ist einfach mit sozialpsychologischer (bis zur Psychoanalyse) „Verdrängung“ zu „dechiffrieren“.
    Ja, wir kennen uns in ihrem Kopf da besser aus als sie selbst.
    Ist ja keine große Kunst.
    Richtig: „Was ist Wahrheit?“ (Pilatus zum auf sein Geheiß zu kreuzigenden (aktuell lebend gesagten!!!) Jesus!!! )

    Der aktuelle Meister der Mainstreamökonomie ist der vormarxsche Klassiker Ricardo!!! Von Marx bestens kurz und klein kritisiert.

    Selbstverständlich haben die Univsersitäten der kommunistischen Staaten die Mathematisierung, den Einbau von Sozialststatistik und Stochastik nachgeholt.

    In wiviel Leben (sie glauben in Worten nicht daran, aber in der Praxis) wollen sie denn mal nicht wie „man“ es ihnen massenhaft vorsetzt „ernsthaft“ über Wirtschaft nachdenken?

    Es ist Zeit, es ist höchst Zeit – sprach dagegen Nietzsches Zarathustra.

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