Großprojekt in klammer Zeit

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Bevor es Ende März 2012 mit dem Abriss der Varta-Hallen sowie der angrenzenden Kantine auch sichtbar losgeht, müssen per europaweiter Ausschreibung erst einmal jene Firmen gefunden werden, die die Bahnhofshinterfahrung zwischen Eckesey und Wehringhausen bis 2019 realisieren.

Regierungspräsident Gerd Bollermann persönlich schaute gestern Nachmittag in der Villa Post in Wehringhausen vorbei, um den entsprechenden Zuwendungsbescheid an Oberbürgermeister Jörg Dehm zu überreichen. Der erfreute, politisch jedoch eher schwarz orientierte Verwaltungschef ließ sich angesichts der frohen Kunde von dem Arnsberger Gast sogar dazu hinreißen, die Empfangsbestätigung mit roter Tinte zu quittieren. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Nicht nur die Tinte war rot, auch der Schlips beim Gruppenbild auf der Weidestrassen-Brücke. Dehm ließ sich nicht „dazu hinreißen“, sondern setzt die seit Jahrzehnten – für die Nutznießer – erfolgreiche Praxis der Kungelei zwischen den SPD- und CDU-Granden fort. Auch an dieser Stelle wird zum wiederholten Male suggeriert, mit dem Bau der Bahnhofshinterfahrung ließe sich eine Sanierung des unteren Wehringhausens realisieren. Alles nur Opium fürs Volk! Dehm wird schließlich nur im Konjunktiv zitiert: Er „hoffe“, dass die „Rückgewinnung eines verlorenen Stadtteils“ gelingen „könne“.

Eine Antwort to “Großprojekt in klammer Zeit”

  1. Allan Quatermain Says:

    Das dieses Bauprojekt noch auf seine Europaweite Ausschreibung wartet, hieße Eulen nach Athen tragen.

    Was diese großkopfernden Politiker doch auf diesen Bild so scheinheilig lächeln können, da kriegt man sofort einen neuen Kotzreiz.
    Und diese Summe, neben den Unterhaltungskosten bis zum Jahre 2019 stimmen bestimmt auch nicht. Ich kenne keine Öffentliche Großinvestition hier in Hagen, die im laufe der Bauzeit nicht teurer wurde.

    Luftschlösser als Planung inbegriffen.

    Vor einigen Tagen stand etwas zur „Schlachthofproblematik“ in der Zeitung. Ca. 100 Musikbands die dort proben, müsste man kündigen etc.
    Das hat sich nach den Brand ja erledigt!!!
    Ein Schelm wer weiter darüber nachdenkt.
    Wird ja wohl kein rauchendes Pferd oder Rind gewesen sein, dass seine Kippe nicht richtig ausgedrückt hat?
    Oh, ich vergaß, es wird dort ja seit Jahren nicht mehr geschlachtet!

    Auch Haspe sollte mal einen Bürgertreff in der Voerderstr. bekommen.
    Hier kam auch ein Feuerchen im richtigen Augenblick.

    Man rätselte damals, warum das Eintreffen der Feuerwehr zum Brandort, so lange dauerte.

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