Hagener Bündnis: „Sonntags gehört Mami mir“

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Dass auch so etwas im Grundgesetz geregelt ist, vergisst man leicht: „Sonntage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung geschützt.“ Ein ganzes Land verstößt gegen den Paragrafen 140 der Verfassung, konstatiert das „Bündnis sozial gerechte Stadt“. Die Einen aus reinem Profitstreben, die Anderen aus reiner Gedankenlosigkeit. Jetzt appelliert das Bündnis an die Politik im Landtag und im Rathaus, Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsschutz drastisch zu begrenzen. (…)

Quelle: DerWesten

Eine Antwort to “Hagener Bündnis: „Sonntags gehört Mami mir“”

  1. Allan Quatermain Says:

    Früher hieß es bei den Gewerkschaften noch:
    „Samstag gehört der Papi mir.“

    Wie sich die Zeiten ändern. Papi hat heute keine Arbeit und Mutti darf als 400 Eurojobberin in den Billigketten auf Abruf Slavenarbeit verrichten.

    Schön ist auch immer, dass das ganze in dem Städtle Hagen noch mit Autoshows in der Fußgängerzone gewürzt wird.
    Hier kann der Papi dann mit den Blagen an der Hand,
    da Mutti ja bei XXL, Tengelmännern, REWES,Kamps und das ganze andere Gesocks am Sonntag malochen darf, von diesen kromblitzenden Karrossen, die er sich von seinen Hartz4 sowieso nicht leisten kann, träumen.
    Er muss sich nur mit den Heimweg etwas beeilen, da der ÖPNV
    aufgrund der klammen Stadtkasse, etwas zuviel am Sonntag ausgedünnt wurde. Den Kindern will er auch nicht den Nachtexpress zumuten.
    Mutti kann ja nach Schichtende diesen benutzen und irgendwann nach Hause ankommen.

    Apropo, kromblitzende Karrossen!
    Da war doch ertwas diese Woche mit der Fa. ProCar !
    Häuser verschachern nach Steueroasen.
    2 Zwischenfirmen noch daran beteiligen, etc.
    Dann noch darauf Steuern kassieren.
    Und dann zurück mieten auf Papier das ganze.
    Miete zu zahlen vergessen nennt man das!
    Jetzt füchterlich am Blärren wegen der Kündigung ihrer angemieteten Autohäuser.
    Gleichzeitig eine Anleihe für 5 Jahre, 7 Prozent Gewinn auflegen.
    Normale Kredite kosten z.Zt. zwischen 2,3 – 5,7 Prozent.
    Da muss einen vor der Zukunft nicht bange sein.

    Wer darauf abfährt, hat es nicht besser verdient,
    mit Pleite zu gehen.

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