„Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen“

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Im Laufe der kommenden Woche wird die Bezirksregierung Arnsberg ihre Entscheidung mitteilen, über welche Trasse die geplante neue 380 kV-Höchstspannungsleitung zwischen Dortmund und dem rheinland-pfälzischen Betzdorf-Dauersberg auf Hohenlimburger Gebiet geführt werden soll.

„Bei dieser Entscheidung muss und wird immer der Mensch im Mittelpunkt stehen“ – das betonte Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann am Freitagmorgen ausdrücklich. Auf Vermittlung des Hagener Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg (SPD) machte der RP sich vor Ort ein Bild von den räumlichen Gegebenheiten.

Gemeinsam mit Hagens Oberbürgermeister Jörg Dehm (CDU), weiteren Politikern sowie Vertretern der Arnsberger und Hagener Fachverwaltung informierte sich Bollermann detailliert über die möglichen Varianten bei der künftigen Trassenführung.

Der Regierungspräsident: „Die Bedenken, die vom Oberbürgermeister, dem Rat der Stadt, der Bezirksvertretung aber insbesondere auch seitens der Bürgerinnen und Bürger vorgebracht und an uns herangetragen worden sind, sind bei uns angekommen. Sie werden natürlich in unseren Abwägungsprozess mit einfließen. An dessen Ende muss ein Ergebnis stehen, dass die geringstmögliche Betroffenheit für die Menschen beinhaltet.“

Das wird man dann sehen.

Eine Antwort to “„Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen“”

  1. Allan Quatermain Says:

    Heute im WDR noch einen Bericht gesehen,
    dass man jetzt seitens der Politik so langsam zugibt, das Hochspannungsleitungen in Menschennähe gebaut, krank machen.

    Aber das Leitungen in der Erde verbuddelt, ca. ein drittel teurer den Stromkonzernen kommt, werden die Lobbyisten die Politiker mal wieder so schön einseifen.

    Es geht um Profite und Pöstchen in den Aufsichtsräten der Stromkonzerne.
    Da können auch so Augenwischereien wie Netzleitungsausgründungen, nicht viel Schaden für die Stromkonzerne anrichten.

    Wenn man dann noch bedenkt, das viele Masten seit Kaiser Wilhelm den Holzhackenden, oder den seeligen Adolf in der Landschaft stehen,
    weiss man, was für Profite in den Jahrzehnten geflossen sind.

    Gewinne von annähernd 20 Prozent an die Aktionäre und Eigner, nebst Millionen an Ausschüttungen an die Vorstände,
    wollen ja auch bedient werden.

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