Hagen schenkt gerecht gehandelten Kaffee aus

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An billiger Schokolade vom Discounter können schon mal Kinder ihre Hände gehabt haben. Beim Pflücken der Kakaobohnen beispielsweise. Dagegen ist der Genuss von Schokolade, die das Siegel „Fair Trade“ trägt, ethisch einwandfrei und man kann davon ausgehen, nichts gentechnisch Verändertes zu verzehren. Darüber hinaus sichert solch’ zertifiziertes Süßes die Existenz von Familien in Schwellenländern. Für Claudia Pempelforth vom Allerwelthaus sind das drei Gründe, zu Produkten aus fairem Handel zu greifen. „Das sind hochwertige Waren für einen mittleren Preis“, meint sie mit Blick auf 1,80 Euro für eine Tafel Schoko.

Ab heute läuft die „Faire Woche“, bei der es bis zum 30. September um Waren aus dem gerechteren Welthandel geht. (…)

Hagen hat bereits 1994 den Ratsbeschluss gefasst, in Sitzungen nur fair gehandelten Kaffee auszuschenken. „Das tun wir, in allen Sitzungen und in der Kantine“, versichert Stadtsprecher Michael Kaub auf Anfrage. „Die Verwaltung ist da schon offen“, meint Claudia Pempelforth. „Wir unterstützen sie dahingehend, schulen und informieren Entscheidungsträger.“ Organisiert wird auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen, die schon einen Schritt weiter sind. In Dortmund stammt ein Teil der Dienstkleidung aus fairer Produktion, die Fußbälle für Schulen ebenso wie die Blumen für offizielle Anlässe.

Quelle: DerWesten

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