Hagener mit vielen Krankheitstagen

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Arbeitnehmer in westfälischen Industriestädten sind besonders häufig krankgeschrieben. Das berichtet das Magazin „Men’s Health“ in seiner Oktober-Ausgabe, die heute veröffentlicht wird. Grundlage des „Fehlzeiten-Reports 2011“ sind Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK.

Demnach sind Berufstätige in Hagen mit durchschnittlich 21,4 Tagen im Jahr krankgeschrieben. Damit nimmt die Stadt unter den 50 größten Kommunen in Deutschland nach Gelsenkirchen, Herne, Bochum und Hamm einen unrühmlichen 5. Platz ein.

Zum Vergleich: In Freiburg kommen Beschäftigte nur auf 14,6 krankheitsbedingte Fehltage pro Jahr. Und auch in Münster, wo Arbeitnehmer durchschnittlich 16,4 Tage im Jahr krank zu Hause bleiben, weichen die Werte deutlich ab.

Ein Grund für die überdurchschnittlich häufigen Krankschreibungen in Städten wie Gelsenkirchen oder Hagen ist die industrielle Prägung der Ruhrgebietskommunen. „In Berufen mit hoher körperlicher Arbeitsbelastung und zahlreichen Arbeitsunfällen gibt es mehr Ausfallzeiten. Da sind Arbeiter stärker betroffen als Dienstleister im Büro“, sagt der Soziologe Helmut Schröder. Schröder ist Mitglied der Geschäftsführung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK in Berlin und Mitherausgeber des „Fehlzeiten-Reports 2011“.

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