Theis: Abfuhr für Leitenden Angestellten

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Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat am 21. Juli höchstrichterlich entschieden und einem Leitenden Angestellten der Theis-Gruppe eine Abfuhr erteilt. Der Beschluss der Gläubigerversammlung, die Aufhebung der Eigenverwaltung zu beantragen, kann nach Überzeugung der Obersten Richter nicht angefochten werden.

Damit setzten die Juristen um Prof. Dr. Kayser einen Schlusspunkt hinter ein ca. zweijähriges Verfahren, das, so Insider, die Übernahme des heimischen Kaltwalzunternehmens Theis durch potente Investoren bislang verhindert hat.

Im März des Jahres 2009 musste das Hohenlimburger Traditionsunternehmen, das im vergangenen Jahr den 100. Geburtstag feierte, Konkurs anmelden. Ursachen dafür war die damalige weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu Auftragsrückgängen von mehr als 50 Prozent geführt hatte, sowie innerbetriebliche strukturelle Probleme. Mehr als 100 Millionen Euro drückten als Schuldenlast auf die Theis-Gruppe, so dass der Hauptgesellschafterin und Geschäftsführerin Dr. Viola Prinzessin von Hohenzollern, ehemals Dr. Viola Hallman, der Weg zum Konkursgericht nicht erspart blieb.

Bis zum August 2011 wurde das Unternehmen in Eigenverwaltung weitergeführt. Dadurch wurde sichergestellt, dass sich für Kunden und Lieferanten keinerlei Einschränkungen ergaben. Die Prinzessin von Hohenzollern übte zunächst ihr Amt weiter aus und wurde dabei von einer Insolvenz- und Beratungskanzlei unterstützt.

Diese Kompetenzen der Prinzessin ändern sich jetzt mit dem Urteil.

Quelle: DerWesten

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