DGB Hagen empört über den F.D.P.-Vorstoß gegen ältere Erwerbslose

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Der Vorstoß von Geschäftsführer Lindner und dem so genannten F.D.P.-Arbeitsmarktexperten Johannes Vogel das Arbeitslosengeld für Ältere zu kürzen, ist für den DGB ein weiteres Zeichen gnadenlosen Realitätsverlustes durch die Liberalen. Sofort betroffen wären alle Erwerbslosen über 58 Jahre, die bisher 24 Monate Anspruchsdauer haben. „Das würde hunderte Menschen in unserer Stadt treffen – unverantwortlich,“ so der Hagener DGB-Kreisvorsitzende Jochen Marquardt, „angesichts der Tatsache, dass die Vermittlungschancen dieser Menschen sowieso außerordentlich schlecht sind würden sie noch schneller in Hartz 4 geraten.“

Mit dieser Maßnahme soll diese Gruppe aus Angst vor dem rasanten gesellschaftlichen und finanziellen Abstieg zur Annahme prekärer Beschäftigung, schlechten Arbeitsbedingungen und schlechter Bezahlung gedrängt werden, so der DGB. Nach der völlig unsinnigen Debatte um Steuersenkungen, dem Dekadenzvorwurf durch den ehemaligen Vorsitzenden Westerwelle ein weiterer Meilenstein der F.D.P. sich aus der Verantwortung für Arbeitnehmer und sozial Benachteiligte zu stehlen.

Der Hagener DGB hofft, dass die kritischen Äußerungen, die auch aus der CDU kommen, Anlass für die örtlichen Liberalen sind, ihre Einpeitscher des Sozialabbaus zurück zu pfeifen. Marquardt: „Das Sommerloch darf nicht herhalten für unverfrorene Testballons gegen Menschen, die jahrelang gearbeitet haben und sich nicht freiwillig in die Erwerbslosigkeit begeben haben.“

Eine Antwort to “DGB Hagen empört über den F.D.P.-Vorstoß gegen ältere Erwerbslose”

  1. Allan Quatermain Says:

    F.D.P.? Ist das nicht diese Mövenpickpartei.
    Ich bin dafür, das von der Hartz4 Regelung, egal ob ALG 1 oder ALG 2,
    grundsätzlich Politiker ausgenommen sein sollten.

    Der „junge“ Herr Lindner findet garantiert noch seinen Job, in der freien Wirtschaft oder kommt noch als Lobbyist bei irgendwelchen Verbänden unter.
    Denn diese Pünktchen, Pünktchenpartei ist bei der nächsten Wahl wech vom Fenster. *
    Soviele Freiberufler, Handwerker, nebst „Mittelschichtler“ gibt es gar nicht, dass diese Partei über 5 Prozent Wahlergebnis bei der nächsten Bundestagswahl schafft.
    Ich bin dafür, dass das Renteneintrittsalter erst mit dem Tod eintritt!

    Denn dann können die Jugendliche ohne Job, noch weitere Ehrenrunden ziehen.
    Daran denken!
    Ein Jugendlicher, der noch nie gearbeitet hat, fällt aus der Statistik der Agentur für Arbeit heraus.
    * Andere Parteien auch. Die wetzen gerade die Messer wegen ihr Parteiprogramm.

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