Mark-E erhöht die Gaspreise

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Zum 1. September 2011 erhöht Mark-E die Arbeitspreise für die Versorgung mit Erdgas in Hagen bei den Grundversorgungs- und Sondertarifen um 0,48 Cent (brutto) je Kilowattstunde (kWh). Die Grundpreise bleiben konstant.

Als Begründung für die Erhöhung führt Mark-E gestiegene Heizölpreise und Netzentgelte an. Zu letzteren teilt das Unternehmen mit: „Netzentgelte muss Mark-E an die Netzbetreiber entrichten, deren Netze das Unternehmen für die Belieferung der Kunden mit Gas nutzt.“ Netzbetreiber ist aber nicht, wie man denken könnte, irgendeine Fremdfirma, sondern Enervie Asset Network. Die eine Enervie-Tochter liefert also den Grund für die Preiserhöhung der anderen.

Über die verschiedenen Tarife für die Kunden der Mark-E unterschiedliche prozentuale Preissteigerungen für den Bezug von Erdgas. Für die Versorgung eines Einfamilienhauses mit Gasheizung und einem jährlichen Verbrauch von rund 20.000 kWh Erdgas steigt beispielsweise die Jahresrechnung ab dem 1. September 2011 um 8 Euro (brutto) pro Monat, dies entspricht einer Erhöhung um rund 7,27 Prozent im Grundversorgungstarif. Bei einem jährlichen Verbrauch von 7.000 kWh steigt die monatliche Rechnung inklusive Steuern um etwa 6,32 Prozent oder 2,80 Euro.

Eine Antwort to “Mark-E erhöht die Gaspreise”

  1. Allan Quatermain Says:

    Das der Gaspreis an den Oelpreisen gekoppelt ist,
    ist eines der ungerechtigsten Fakten, die von den Oel,-
    gleich Gasmultis noch gefördert wird.

    Die Politik labert natürlich den Oli-(garchen) pardon Gasmultis allen Mist nach.

    Fakt ist, der Dollar ist diese Woche mal wieder abgewertet worden.
    Da immer noch der Oel und Gashandel in Dollar bezahlt wird,
    wir das ganze in Euros bezahlen, müßte er eigendlich sinken.
    Auch die Zocker dieser Welt merken zur Zeit, das die USA als Weltgrößter Energieverbraucher, nicht so viel einkaufen.
    Denen ihre Lager scheinen voll zu sein?

    Das weiter, ein heimisches Energieunternehmen, dass in der Welt
    der großen 4 Energieunternehmen mitspielen möchte,
    von ihren Haupteignern, einigen Kommunen, bei windigen
    Preiserhöhungen nicht gestopt wird, fällt unter Raffgier.
    Aber Raffgier von beiden. Versorger und kommunale Eigner.

    Ich kann mich noch gut an einer Begründung der Strom-Preiserhöhung von markE erinnern:
    „Da nicht soviel verbraucht wird, müssen wir leider die Preise erhöhen“.

    Jetzt muß eine Tochter von Enervie herhalten!
    Kann natürlich auch an der Vorlage für die Rendite, einen der Haupteigner, die Stadt Hagen liegen?
    Oder an den Neubau der Firmenzentrale von Enervie?
    Oder an 3 Vorstände? Nebst das ganze Gesockse von
    Aufsichtsrat? Verdiente Mandatsträger aus der Kommunalpolitik?

    Bezahlen muss das der Kunde von markE, Enervie, Enervie Asset Network, Stadtwerke Hagen, Stadtwerke Lüdenscheid, Nuon Berlin,
    Stadtlicht, Sevag, etc.usw.
    Tochterfirmen von Enervie oder markE die hier nicht aufgeführt sind, mögen es mir verzeihen.

    Achso, da ja auch der Gasmarkt „lieberalisiert“ ist,
    steht es jeden frei, seinen Gasanbieter zu wechseln.
    Man sollte nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Laufzeit der Preisstabilität achten.
    Für Mieter, lt. BGH hat ein Vermieter bei Nebenkosten auch die Wirtschaftlichkeit zu beachten. Dazu zählt, man kann als Mieter einen teuren Gasanbieter des Vermieters wiedersprechen.
    Das Urteil gibt es im Internet, oder bei den Verbraucherverbänden
    und Mietervereinen.

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