In der Donnerkuhle soll es in die Tiefe gehen

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Als vor fast zehn Jahren die Umweltverwaltung geschaut hat, wie genau ein Planfeststellungsverfahren abzulaufen hat, haben viele der Mandatsträger noch nicht daran gedacht, dass sie einmal gewählte Mitglieder im Rat der Stadt Hagen sein werden. Jetzt müssen sie sich mit der Zukunft des Steinbruchs der Firma Rheinkalk in der Donnerkuhle beschäftigen. Zu erwarten ist, dass sich eine Mehrheit dafür ausspricht, eine Entscheidung bis zur nächsten Ratssitzung im Oktober aufzuschieben.

Zu umfangreich sind die Unterlagen, die die Verwaltung dieser Tage präsentiert. Und zu komplex die Thematik. Deshalb wollen sich auch Fachpolitiker wie Hildegund Kingreen (Grüne), die Vorsitzende des Umweltausschusses, in der Sommerpause intensiv mit der Vorlage beschäftigen. Aber: „Ich fürchte, viele Mandatsträger wollen blind zustimmen. Ich wundere mich über die Sorglosigkeit.“

Dabei hat die geplante Steinbrucherweiterung in den vergangenen Jahren für Sprengstoff gesorgt. Stand bei den zum Teil heftigen Diskussion zunächst durch die Ausdehnung des Steinbruchs in die Fläche hinein die Gefährdung eines Kalkbuchenwaldes im Fokus, so rückte Rheinkalk im Jahr 2008 von diesen Plänen ab. Stattdessen will das Unternehmen auf dem bestehenden Areal tiefer graben. Und zwar bis 42 Meter über normal Null, was rund 70 Meter unterhalb des Lenneniveaus bedeutet. Damit steht bei Skeptikern nun die Sorge um das Grundwasser im Mittelpunkt.

Quelle: DerWesten

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