Neuer Fahrplan mit kleinen Änderungen

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Am 12. Juni ist der diesjährige Fahrplanwechsel bei der Hagener Straßenbahn AG. Neben kleinen Fahrzeitanpassungen treten ab Pfingstsonntag folgende Änderungen in Kraft:

Linie 525
Der Linienweg der Linie 525 ändert sich im Bereich des Evangelischen Krankenhauses in Hagen-Haspe. Die Linie wird aus dem Bereich Innsbrucker Straße, Lerchenfeld und Brusebrinkstraße herausgenommen und auf die Büddingstraße verlegt. Das Krankenhaus ist zukünftig über die Haltestelle „Brusebrinkstr.“ erreichbar, die ab Fahrplanwechsel in „Ev. Krankenhaus“ umbenannt wird.

Linie 530/531
Für die Linien 530/531 ändert sich der Fahrweg Richtung Wesselbach. Die Linien fahren nicht mehr über die Mühlenbergstraße und die Haltestellen in der Jahnstraße, sondern über Hohenlimburg Mitte zum Bahnhof in Hohenlimburg und im weiteren Verlauf über die Langenkampbrücke nach Wesselbach.

Linie NE 61:
Wegen der schwachen Nachfrage wird der NE 61 zwischen Gosmann und Berchum Dreischengarten zum Fahrplanwechsel eingestellt.

Einsatzwagen 37
Der Einsatzwagen 37, der morgens um 5:24 Uhr ab Stadtmitte zum Gewerbegebiet Lennetal fährt, wird ersetzt. Stattdessen fährt die Linie 547 um 5:12 Uhr ab Hagen Hauptbahnhof bis zur Profilstraße.

Anrufsammeltaxi (AST) Spielbrink
Aufgrund der geringen Inanspruchnahme des AST zwischen Haspe und dem oberen Spielbrink wird das Angebot zum Fahrplanwechsel eingestellt.

Telefonische Anmeldung Taxibus/AST
Die Rufnummer 02331/208-222 bleibt für den Taxibus Oege – Hohenlimburg Bahnhof bestehen. Alle weiteren Taxibusse und Anrufsammeltaxen sind über die Rufnummer 02331/208-220 anzumelden.

Zusatzangebot an verkaufsoffenen Sonntagen
Die Hagener Straßenbahn bietet an allen verkaufsoffenen Sonntagen in der Hagener Innenstadt zusätzliche Fahrten an. Auf den Linien 514, 518, 519, 525 und 542 gibt es zwischen 13 Uhr und 18 Uhr den neuen Service.

Weitere Haltestellenumbenennung/Neue Haltestellen
Die in Breckerfeld bediente Haltestelle „Lück“ wird in „Windmühlencenter“ umbenannt. Die Haltestelle „Isenbergstr.“ in der Herrenstraße in Hohenlimburg wird beidseitig eingerichtet.

Der neue Taschenfahrplan ist in den KundenCentern der Hagener Straßenbahn AG sowie in den privaten Vertriebsstellen erhältlich.

Dazu:

Stellungnahme der Vorsitzenden des Hagener Seniorenbeirats, Ruth Sauerwein:

In der Seniorenzeitung Junges Altes Hagen haben wir in der letzten Ausgabe über eine 87-jährige Seniorin berichtet, die am Spielbrink wohnt und oft das Anrufsammeltaxi benutzt – vor allem für den Weg bergauf. Mit der Einstellung des Angebots werden ihr ein Stück Mobilität und damit Lebensqualität genommen.

In der Seniorenzeitung Junges Altes Hagen haben wir in der letzten Ausgabe über eine 87-jährige Seniorin berichtet, die am Spielbrink wohnt und oft das Anrufsammeltaxi benutzt – vor allem für den Weg bergauf. Mit der Einstellung des Angebots werden ihr ein Stück Mobilität und damit Lebensqualität genommen.

Das Anrufsammeltaxi kann zweifellos eine Möglichkeit sein, unser ausgedünntes Netz an öffentlichem Nahverkehr wenigstens etwas zu stopfen. Aber so, wie die Hagener Straßenbahn mit dem Thema umgeht, scheint es eher gewollt, dass nur wenige es nutzen und man damit die Gelegenheit bekommt, es wieder einzustellen. Die Umstellung auf das Anrufsammeltaxi verlangt Menschen eine Umstellung in ihren Gewohnheiten ab – das ist immer schwierig. Gerade darum wäre es wichtig, das System intensiv zu bewerben – ähnlich wie damals den „neuen Nachtexpress“, der an jeder Haltestelle prangte, Spots bei Radio Hagen hatte und durch die Lokalpresse geisterte. Wo sind die Gebrauchsanweisungen für die NutzerInnen des Anrufsammeltaxis? Wo werden die Taxen vorgestellt? Wo die Damen in der Vermittlungszentrale, die die Gespräche entgegennehmen? Dafür jetzt ein stilles Aus.

Mobilität ist eine Voraussetzung für die Teilhabe am Leben. Gerade angesichts des demographischen Wandels ist es wichtig, SeniorInnen die Möglichkeit zu erhalten, einzukaufen, in die Stadt zu fahren, Freunde und Bekannte zu besuchen. Und für Eltern ist es zweifellos wichtig, wenn sie wissen, dass ihre Kinder sicher nach Hause kommen können. Ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr ist die Lebensader einer Stadt, ohne einen solchen verödet sie.

Anmerkung: Mit Berchum wird am Sonntagabend gleich ein ganzer Stadtteil abgekoppelt. Wer beispielsweise nach 18:00 Uhr am Hauptbahnhof ankommt, hat Pech gehabt. Die Bürgersteige sind dann schon hochgeklappt.

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