DGB Hagen: Für gute Zeitungen und gute Arbeit

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Seine Solidarität mit den Streikenden in den Druck- und Verlagsunternehmen versichert der Hagener DGB. Bisher zeigen die Arbeitgeber keine Bereitschaft auf die Forderungen nach mehr Einkommen und besseren Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Branche einzugehen.

Die Forderungen der Kollegen sind für den DGB-Kreisvorsitzenden Jochen Marquardt vollauf berechtigt. Sie wenden sich u.a.: gegen Arbeitszeitverlängerung, gegen die Abwertung der Berufe im Journalismus und im Druck und gegen weitere Angriffe der Arbeitgeber auf die Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig wollen sie deutlich spürbare Einkommenserhöhungen.

Marquardt: „Das ist nicht nur berechtigt, sondern dringend erforderlich. Die tägliche Lektüre der Tageszeitung ist für mich von großer Bedeutung. Qualitätsjournalismus braucht motivierte Mitarbeiter in allen Bereichen. Dazu zählen gute Arbeit und ein gutes Einkommen. Wer das will, muss dafür auch die Bedingungen einfordern.“

Die Gesamtentwicklung in der Branche ist für den DGB eher bedenklich. Die Gewerkschaften befürchten, dass zukünftig sich nicht nur das Zeitungsangebot weiter reduziert, sondern auch die qualitativen, gut recherchierten Berichte immer weniger werden. „Dann bekommen wir immer weniger Zeitungen und immer weniger Zeitung“, so der örtliche DGB-Chef.

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