Hagener FernUni-Institut trägt jetzt den Namen von Dimitris Tsatsos

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Eine ganz besondere Ehre lässt das Institut für Europäische Verfassungswissenschaften der FernUniversität in Hagen dem vor einem Jahr verstorbenen Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Dimitris Th. Tsatsos zuteil werden: Es hat sich in „Dimitris Tsatsos Institut für Europäische Verfassungswissenschaften“ umbenannt. Das gab der Direktor des Instituts, Prof. Dr. Peter Brandt, während des Symposions „Verfassung – Parteien – Unionsgrundordnung“ bekannt, das zum Gedenken an den Staatsrechtler am 6. und 7. Mai in Hagen stattfand. Dimitris Tsatsos war von 1980 an 18 Jahre Professor an der FernUniversität.

Von 1994 bis 2004 war Dimitris Tsatsos, der von der griechischen Militärjunta verfolgt und inhaftiert worden war, Europa-Abgeordneter in der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas. Nach dem Ende der Obristenherrschaft war er als Vizekultusminister auch für das Hochschulwesen zuständig. Damals wurde das erste griechische Hochschulgesetz ausgearbeitet und die Demokratisierungsaktion gegen jene Hochschullehrer durchgeführt, die mit der Junta zusammengearbeitet hatten. Bis 1977 war er Mitglied des ersten Nachdiktaturparlamentes und prägte als Generalreferent aller Oppositionsparteien für die demokratische Verfassungsreform die Arbeit an der neuen griechischen Verfassung.

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