Abreiseführer: Städte zum Nicht-Liebhaben

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Generationen von Reiseführern beschäftigten sich mit den Fragen: „Wie kommt man da hin? Was muss man da sehen?“ Der Kölner Reisejournalist Martin Nusch hält nun mit dem ersten Abreiseführer dagegen. (…)

Lokalpatrioten müssen jetzt stark sein. Martin Nusch hat jene Art von Humor, die Stadtwerbern die Zornesröte ins Gesicht treibt. (…)

Das liebevoll ätzende Buch in bewährter Reiseführer-Optik (Carlsen-Verlag, 12.90 Euro) ist der erklärte Gegenentwurf zu den dreisten Versuchen von Stadtwerbern, alles Hässliche schön zu reden – oder es, wenn’s gar nicht mehr anders geht, zu verschweigen. Da sticht dann zum Beispiel Hagen aus der Masse wenig bemerkenswerter Großstädte hervor, weil es sich schlauerweise eine Fernuni hält: „Die Hagener wissen schon, dass ihre Stadt nicht so prickelnd ist. Deshalb haben sie ihre Uni so konzipiert, dass man nicht da sein muss.“

Quelle: DerWesten

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