Familienbande

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Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Ingo Hentschel, der Sprecher der Hagener UnLinken, hat es geschafft. Kein verspäteter Aprilscherz: ER ist jetzt Ratsherr – endlich mal wer sein.

Weit mehr als ein Jahr musste er warten, bis der gesundheitlich angeschlagene Manfred Weber nun das Handtuch geworfen und sein Mandat niedergelegt hat. Danach galt es allerdings noch, die laut Reserveliste eigentlich vorgesehene Nachrückerin davon zu überzeugen, auf ihr Mandat zu verzichten. Doch dann war der Weg frei – und wie.

Getreu dem archaischen Motto „Blut ist dicker als Wasser“ hentschelt es sich geradezu durch die Gremien. Kompetenz spielt bei der Besetzung der Positionen offensichtlich weniger eine Rolle, Clan-Zugehörigkeit bedeutet alles. Das wurde schon im Vorfeld der letzten Kommunalwahlen sichtbar. Die Hentschel-Truppe war nicht dazu in der Lage, ein kommunales Wahlprogramm aufzustellen und erzielte absehbar das schlechteste Ergebnis der Linken im ganzen Ruhrgebiet (Kreise und kreisfreie Städte). Als wohl einziger Kreisverband in Nordrhein-Westfalen betreiben die Hentschel-Hagener noch nicht einmal eine Internet-Präsenz. Wozu auch? Politische Inhalte dieses Vereins sind der Öffentlichkeit nicht bekannt.

Dafür läuft es für die Akteure finanziell bestens. Nach der jetzigen Pöstchenrochade darf sich allein das Ehepaar Elke und Ingo Hentschel über ein Zusatzeinkommen in Form der Aufwandsentschädigungen von ca. 1.100 Euro monatlich freuen – mögliche weitere Einnahmen wie Fahrkosten, Verdienstausfälle etc. pp. nicht eingerechnet.

Im einzelnen besetzt das Familiengeflecht jetzt folgende Positionen:

Rat: Elke Hentschel, Ingo Hentschel
BV Eilpe/Dahl: Elke Hentschel
BV Haspe: Rüdiger Hentschel
Haupt- und Finanzausschuss: Ingo Hentschel, Stellvertr.: Elke Hentschel
Lenkungsgruppe: Elke Hentschel, Stellvertr.: Ingo Hentschel
Rechnungsprüfungsausschuss: Elke Hentschel, Stellvertr.: Ingo Hentschel
Wahlprüfungsausschuss: Ingo Hentschel, Stellvertr.: Elke Hentschel
Sozialausschuss: Ingo Hentschel
Sport- und Freizeitausschuss: Ingo Hentschel
Beschwerdeausschuss: Ingo Hentschel, Stellvertr.: Rüdiger Hentschel
Behindertenbeirat: Ingo Hentschel
Betriebsausschuss GWG: Rüdiger Hentschel
Schulausschuss: Stellvertr.: Rüdiger Hentschel
Umweltausschuss: Stellvertr.: Rüdiger Hentschel
Seniorenbeirat: Roswitha Hentschel
Frauenbeirat: Stellvertr.: Roswitha Hentschel

Die anderen Gremienmitglieder entstammen im wesentlichen dem Umfeld des sogenannten „Handicap-Netzwerks“. Vorsitzender dieses Vereins ist – wer auch sonst – Ingo Hentschel.

8 Antworten to “Familienbande”

  1. Koala Says:

    Hier zeigt sich im Kleinen, wie die Partei instrumentalisiert wird für den eigenen Vorteil. Dieser Trennt setzt sich in beeindruckender Weise auf Landes- und Bundesebene fort. Hier heißen die Akteure dann Beuermann oder Zimmermann. Wenn heute gewählt würde gäbe es die LINKEN sowohl in Düsseldorf als auch Hagen nicht mehr. Wofür auch, haben sie programmatisch doch nichts darzubieten. Und in Berlin möchte man nach dem Wahldebakel in Baden – Württemberg, Rheinland – Pfalz und Hessen den Guru aus dem Saarland reaktivieren.

    Tschüs LINKE, das war´s.

  2. trauerspiel Says:

    Nur ein Wort:

    GRAUENVOLL

  3. Allan Quatermain Says:

    Haut diese Mischpoke in den Urkas, wo sie hergekommen ist:

    In die Tonne!!!

    Dieser Familien-Clan ist angetreten für sich selbst zu sorgen.
    Das ganze wurde gewürzt mit Wahlfälschungen, falschen Mitgliederlisten und gefällige Landesvorstandsmitglieder aus Düsseldorf.
    Das ganze ist noch nicht einmal auf dem Mist von der Hentschel-Sippe gewachsen.
    Dem Hagener Urheber wurde dieses nicht gedankt, er verschwandt in die Versenkung.
    Auch die Abgeordneten des Landtages NRW sind durch genehme Deligierte im Landtag eingezogen.
    Eine Hand wäscht die andere.
    Hilfts du mir, dann helfe ich dir!
    Zur Not auch unter Umgehung von Satzungen.

    In der Partei der Linken.NRW haben Kommunistische Strömungen das Sagen.

    Ich hoffe, der Hagener und NRW Wähler, gleichzeitig Steuerzahler,
    fegt diese Clique bei der nächsten Wahl in die Unbedeutsamkeit,
    die sie verdienen.

  4. TheAvenger Says:

    Diese Gruppe betreibt blanke Wählerverarschung und nichts anderes. Viele Wähler haben ihre Hoffnung in die Linke gesetzt und sind nur enttäuscht worden von einem Haufen, der politisch nichts bietet. Sich nur die Taschen vollzustopfen, ist für die Menschen kein attraktives Angebot. Wenn sich dieser Clan „Linke“ nennt, ist das Verhöhnung derer, die unter den in dieser Stadt realen Bedingungen leiden. Das Thema „Linke“ dürfte sich in Hagen mit dieser Falschmünzerei erledigt haben.

  5. drhwenk Says:

    So ist es nicht gedacht, in der TAT: Kontraproduktiv.
    7000 Wähler hat die LINKE in Hagen. Die bräuchten mehr lokales Parteileben.
    Die drei Vorkommentaoren schütten etwas das zarte Kind mit dem Säurebad aus.
    Die Geschichtr Deutschlands und der BRD kennt fast nur MISSLUNGE Politik und Politikstrukturem n, einschlisslsich dr pratein.

    Das „Gemauschel“ störte schon den Sozalisten, Ökologiephsilphen und
    Felix Guattrai bei siern Kanditatur „in der Provinz“ nahc dem extrem „unegrechten2 maerhehitswahlrecht dort (Immewrhin, über
    20 % „aus dem Stand; damals).

    Die BRD denkt gar nciht darn, de „Markführerschaft“ im „Gemauschel „abzugeben“.
    Vor allem die vielen fremdem Köche mir unbekannten oder offen zersetzenden „Ingedenzien“ , gerne als Masuchelhelrer billigend in Kauf genommen, stören a, geradezu mit Empafmgskomitees eingeladen.

    „Am besten wird amn für seinr Tugenden betsraft“,meint Nietzsche,.
    Die Wascehchten Demokraten udn redlcihen Argumetnierer spüren es seit langem.

    In the ´longe run“ geht die mit Mauschelei produzierte Politik schief, aber das ist hier so die Regel, dass wirklcih niemand etwas anders erwartet.

  6. drhwenk Says:

    In der Tat, SO ist es gerade in der LINKEN am allerwenigstens gedacht und Tradition.
    Die Mauschelei, die in der BRD, aber auch sonstwo, die Politik, Wirtschaft, Verbände , Gewerkschaften, teilwes sogar Unis wie Salzsäure vom jeglciehr Gegenmacht und linker Perspekitive entätzt, unter Hinterlassen von schwer heilenden Wunden aller Art, hta wohl wieder mal „Urstände“ gefeiert.

    Die bitter nötige Gegenmacht angesichts der perfiden Machenschaften in der Finanzkrise und in der dadurch mitv vrursachten (was galueb SIE denn?) „arbaischen Revolution“ untergeschickter Ausnutzung aller Machtmöglcihekiten für die Besitzenden – hier muss man von „ganz klein über allerZwischestufen bis ganz groß denken – verträgt so ein Salzäurebad für ein so zarte sKind wie dei WestLINKE kaum.

  7. Unikat Says:

    Ich möchte Sie bitten das Handicap Netzwerk aus Ihren Berichten zu lassen, denn Sie schaden damit Behinderten und sonst KEINEM !!!
    Keiner der oben genannten ist dort tätig !!
    Herr Hentschel ist nur der Betreiber.Ohne jede Funktion.

  8. ws Says:

    „Nur“ der Betreiber? Und auch noch „ohne jede Funktion“?
    Eine verquaste Logik. Behinderten dürfte mit der Berichterstattung über diese Vorgänge am wenigsten geschadet werden.
    Aktivitäten dieses Vereins sind nicht bekannt. Ingo Hentschel wird auf der Homepage des Netzwerks als „Vorstandsvorsitzender“ aufgeführt, weitere Personen sind nicht erwähnt.
    Dafür gibt es Verbindungen zu „Silvia Henke Internet“ und dem Versuch, kostenlose Arbeitskraft zu aquirieren. Silvia Henke ist eine Schwester von Ingo Hentschel. Siehe auch hier:
    http://www.suite101.de/content/silvia-henke-internetmarketing–wer-steckt-dahinter-a113766

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