Wintershall will transparent informieren

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Das Unternehmen Wintershall untersucht Gesteinsproben in Hagen und im Umland, um festzustellen, ob in mehreren tausend Metern gebundenes Gas lagert. Gefördert würde es mit der umstrittenen Fracking-Methode. Wintershall-Chef Pünnel stellte sich in Hagen Kritikern. (…)

Die Sorge vieler Kritikern gilt in diesem Zusammenhang dem Grundwasser, das schon durch sehr geringe Mengen toxischer Stoffe schwer geschädigt werden könnte. Roland Rüther, Abteilungsleiter Trinkwassergewinnung und -beschaffung der Mark E, gab dem Wintershall-Chef einen Forderungskatalog aus Sicht des Wasserversorgers mit auf den Weg. „Es dürfen keine Substanzen zur Anwendung kommen, die das Trinkwasser gefährden können.“ Wintershall müsse, falls es zu Frack-Bohrungen komme, eine Liste mit sämtlichen Stoffen, die verwendet werden, veröffentlichen. „Da darf es keine Betriebsgeheimnisse geben“, so Rüther. Außerdem müsse der Wasserversorger an Planungen beteiligt werden. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung, die das Bergrecht aber erst ab einer Fördermenge von täglich 500 000 Kubikmetern vorsieht, sei aus seiner Sicht unverzichtbar. Beim Fracking werden in der Regel geringere Mengen zu Tage getragen. Die zuständige Bezirksregierung hatte jüngst angekündigt, eine Änderung des Gesetzes anzustreben.

Quelle: DerWesten

2 Antworten to “Wintershall will transparent informieren”

  1. Allan Quatermann Says:

    Warum werden die Wasserversorger nicht eingeladen?

    MarkE als Wasserversorger zu bezeichnen ist ein Witz,
    da dieser selbst als Gas- und Stromversorger an einer Gewinnung durch Fracking ein sehr grösses Interesse zeigt.
    Mit Energie lässt sich mehr Knete verdienen als mit Trinkwasser.
    MarkE oder Enervie, bzw. ihre Kunden dürfen ja heute noch die Kosten des HTRT in Hamm-Uentrop bezahlen.
    In 30 Jahren geht es wegen der bis dahin verbliebenen Restwärme erst zum eigendlichen Rückbau.

    Im Ruhrgebiet wurde Gelsenwasser als größter Wasserversorger auch nicht eingeladen.
    MarkE hatte vor Jahren schon einmal die grosse Idee ihre Wasserwerke einzumotten und bei einen Drittanbieter Wasser einzukaufen.
    In Niedersachsen und Bayern sind schon Fälle wie in den USA durch Fracking eingetreten.

    Fehler durch Bedienungspersonal hieß es zur Entschuldigung.

  2. Joh Says:

    Diese Bohrungen wurden doch auch am Roderberg bzw. dem ehemaligen Steinbruch vorgenommen, oder?

    LG,
    Joh

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