Wenn Zocker sich erneut verzocken

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Verzockt! Nach allen Regeln der Kunst. Und dies nicht nur einmal, nicht zweimal, jetzt sogar ein drittes Mal.

Den ersten Fehler beging das kommunale Finanzmanagement, als es unter Grehling-Regie die unseligen Spread-Ladder-Swap-Geschäfte mit einem Nominalbetrag von 140 Millionen Euro abschloss. Ein Hochrisiko-Deal, ohne sich den Rat externer Fachleute einzuholen – es war ja bis dato immer gut gegangen.

Die zweite Panne ereilte die Stadt, als der damalige Kämmerei-Novize Gerbersmann viel zu spät einen so genannten Cap einzog, um die sich dramatisch anhäufenden Millionenverluste teuer zu deckeln und somit den ruinösen Absturz zu stoppen.
Doch jetzt stellt es sich als größter Fauxpas heraus, dass Hagen in der frühen Dehm-Ägide mit den Frankfurter Bankern einen erbärmlichen Fünf-Millionen-Euro-Vergleich abschloss. Seit gestern wissen wir: Es hätte auch der volle Verlust-Betrag sein können, also knapp 40 Millionen Euro. (…)

Bislang hat in Hagen die breite, parteiübergreifende Allianz der Verstrickten dafür gesorgt, dass das höchste Interesse darin bestand, den Fall möglichst zügig, geräuschlos und ohne Personen zu beschädigen dezent zu beenden.

Quelle: Westfalenpost (Print-Ausgabe)

Eine Antwort to “Wenn Zocker sich erneut verzocken”

  1. Dr. Harald Wenk Says:

    Es war ein privates Unternehem aus oder um Frankfurt, dass das BGH Urteil erstritten hat. In der Bankenstadt Frankfurt läßt man sich zu recht wohl nicht so schnell „bluffen“ beim „zocken“.
    ‚Wenn man den Dingen gut bleiben will, darf man nicht zu genau hinschauen‘, meint der Frankfurter Lokaldichter Goethe.
    Die Zensur und Lüge und die moderne „Informationspoltik“ und „Informationsmarkt“ sorgen dafür, dass man gar nicht hinschauen kann. Nur damit sich dem Leser das vom eigenen Machterhalt gesteuerte Verhalten der Politik, Banken, Finanzmärktler und sogar Wirtschaftswissenchaftler „erschliesst“.
    Hagen hat eien Sparkasse, wir haben dei Landesabnlen und die Sttaatsfinazne bei Oberhoheit über das Geld in jeder Hinsicht auf Schulden aufzubauen, statt durch ausreichende Steuereinnahmen,
    können sich deinttztzniesseden Besitzenden nur leisten, weil es eben um die gesamte Gesellschaft geht. Ganz konkret.
    Die Ausnutzung dieses von den Wählern notgedrungen ausgestellten Blankoschecks im wahrsten Sinne des Wortes ist so exorbitant, strukturell, mit oft kriminellen Anteilen, deren Verfolgung dem Täterkreis selbst obliegt, das es tastächlcih „Legimitationsprobleme“ im Spätkapitalismus gibt. Wir ahnebenin usnere Lebenszeit oft genug erlebt, das diese letzend Endes gerne mit dem Miltär/Polizei, Repressionsappart in allen Formen, „erledigt“ werden.
    Leider sind dei LINKEN die alleinigen parlamentarsichen , die beim Casinokapilismus mit Staatsanhang nicht mittun wollen und genannte nicht zu ignorierende Erkennnsise ins Machtgefüge einbringen.

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