ENERVIE kritisiert Berliner Energiepolitik

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Die Hagener ENERVIE Gruppe beurteilt die Bedingungen am Energiemarkt als weiterhin schwierig – noch verstärkt durch das aktuelle Energiekonzept der Bundesregierung mit der beschlossenen Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke.

Hierdurch sieht die Unternehmensgruppe zukünftig massive wirtschaftliche Probleme für die Betreiber konventioneller Kraftwerksanlagen, die weitere Investitionen – z.B. in moderne GuD-Kraftwerke – bremsen bzw. sogar verhindern werden. „Die ENERVIE Gruppe hat daher mit weiteren regionalen Energieversorgern und Stadtwerken die „Initiative Pro Wettbewerb“ gegründet. Ziel ist es, diese negativen Auswirkungen für kleine und mittelständische Energieversorgungsunternehmen mit Stromerzeugungsanlagen zu dokumentieren und auf Bundesebene in eine politische Diskussion zu gelangen. Derzeit ist auch eine Klage in der Sache bei der EU anhängig“, so Ivo Grünhagen.

Chancen sieht die ENERVIE Gruppe dagegen im Engagement für den Ausbau Regenerativer Energien. Unternehmensziel ist, bis zum Jahr 2020 in 240 Megawatt Windenergie zu investieren. Ivo Grünhagen: „ENERVIE setzt dabei auf eine positive Entwicklung im Zusammenhang mit dem in Kürze erwarteten novellierten „Windenergie-Erlass“ in NRW, denn die derzeitigen Restriktionen bremsen mögliche schnelle Investitionen, zu denen die ENERVIE Gruppe bereit ist.“

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