Politiker misstrauen Kalkulation

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Rune Riepshoff, Fraktionsgeschäftsführer von Hagen Aktiv, betont, dass die viertstärkste Fraktion im Rat bei der geplanten und erneut in die Diskussion geratene Bahnhofshinterfahrung ein Wörtchen mitzureden hat.

„Wir haben die Hinterfahrung aus Kostengründen seit jeher abgelehnt und appellieren daher erneut in einem Antrag an den Rat an alle Fraktionen, nach anderen Lösungen zu suchen“, so Riepshoff. Nach Ansicht von Hagen Aktiv könne sich Hagen bei dem rasanten Schuldenanstieg und bei dem prognostizierten Bevölkerungsrückgang nicht erlauben, das Großprojekt zu stemmen. Allein die ermittelten Unterhaltungskosten von nahezu 2 Millionen Euro jährlich würden dringend für andere notwendige Unterhaltungsmaßnahmen benötigt.

Unrealistisch sei auch, dass mit der Hinterfahrung neue Gewerbegebiete erschlossen werden. „Wir sind ferner der festen Überzeugung, dass der erste Bauabschnitt der Hinterfahrung die gravierenden Probleme des Stadtteils Wehringhausen nicht lösen, sondern vielmehr neue schaffen wird“, heißt es in dem Antrag für die Ratssitzung am 24. Februar.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Zum Antrag von HAGEN AKTIV, der auch einige interessante technische Detailfragen enthält, geht es hier.

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