Note „fünf“ für Hagens Schulen?

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„Die Situation an unseren Einrichtungen ist – was das Organisatorische betrifft – jenseits der Grenzwertigkeit“, beschreibt Georg Hesse, örtlicher Personalrat für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen beim Schulamt für die Stadt Hagen den schon länger währenden Ist-Zustand an den hiesigen Bildungsstätten.

Dadurch, dass in Rente gehende Objektbetreuer, wie der gute alte Hausmeister neudeutsch heißt, nicht ersetzt werden, fallen auf die verbleibenden „Männer für alle Fälle“ gleich zwei oder gar drei zu betreuende Schulen. Ob verletzte Kinder, diverse handwerkliche Reparaturen, Pförtnerdienst oder mittlerweile gar immer mehr auch Koordinierung bei Baumaßnahmen – es macht sich nicht nur für Lehrer und Schüler bemerkbar, dass der Ansprechpartner seltener zur Verfügung steht, auch die Objektbetreuer selbst fühlen sich oftmals an die Grenze ihrer Belastbarkeit gedrückt. (…)

Er weiß mit seiner Kritik auch die Sprecher anderer Schulformen in der Volmestadt an seiner Seite. Neben den immer weiter schwindenden Hausmeisterdiensten haben sie bereits mehrfach gleichermaßen auf die Situation in den Schulsekretariaten und  beim Reinigungspersonal aufmerksam gemacht. Nicht nur, dass die Darstellung einer Schule leidet, wenn noch nicht einmal eine Sekretärin zu sprechen ist – was sich für die wenigen Stunden in der Woche zum Abarbeiten anhäuft, lässt sich meist nur noch mit Verzug bewältigen.

Quelle: Wochenkurier

Eine Antwort to “Note „fünf“ für Hagens Schulen?”

  1. Allan Quatermann Says:

    Kann es daran liegen, dass das Geld lieber für windige Derivatenspekulationen ausgegeben wird?

    Oder die Knete lieber in der oberen Verwaltungsetage verbraten wird?
    Kaum 1 Tag im Amt, hatte der Einkauf aus Mühlheim, schon für sich einen persönlichen Reverenten eingestellt.

    Auch muss der Dienstwagen unbedingt ein Stern haben.
    Was andere Überschuldete OB haben, da darf Hagen nicht zurückstehen.

    Auch die Fürsorgepflicht geht einen komischen Gang in Hagen.
    Das fängt an bei geheitzte Raucherpilze für die Schmöker unter den Bediensteten und hört beim Stromklau für in den Diensträumen verbrachte Mikrowellen, Aquarien, Tee- und Kaffeemaschinen, etc. auf.

    Kleinvieh macht auch Mist, hier zusammen ca. 100.000 EURO.

    In der freien Wirtschaft gibt es für das Laden des eigenen Handys,
    die fristlose Kündigung!
    Haben die Bediensteten im Rathaus eine grössere Narrenfreiheit,
    als Bedienstete in der freien Wirtschaft?

    Wenn man die Kommentare der oberen Teppichetage so liest,
    muss man die Frage mit Ja beantworten.

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