DGB: Die Menschen und die Stadt am Aufschwung teilhaben lassen

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Die aktuellen Daten über die Wirtschaftsentwicklung eröffnen für den Deutschen Gewerkschaftsbund eine gute Perspektive für anstehende Tarifauseinandersetzungen und die Teilhabe vieler Menschen am Aufschwung des vergangenen Jahres. Nach dem tiefen Einbruch in 2009 berichtet das statistische Bundesamt über einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um 3,6%.

„Das ist ein gutes Ergebnis“, so der Hagener DGB-Kreisvorsitzende Jochen Marquardt, „nun wird es darauf ankommen die Ergebnisse gerecht zu verteilen.“ Für die Hagener Gewerkschaften wird das ein zentrales Thema werden.

Dabei muss die Teilhabe konkret bei den Menschen ankommen und zu einer Belebung der Binnenkaufkraft führen. Grund dafür gibt es laut dem DGB genug.

Im Bericht des Amtes wird nämlich darauf verwiesen, dass es hier zu deutlichen Ungleichgewichten gekommen ist. Während die Arbeitnehmereinkommen gegenüber 2009 lediglich um 2,6% angestiegen sind, ist die Vermögens- und Gewinnentwicklung um 13,2% gewachsen.

Für Marquardt geht es dabei nicht nur um die persönlichen Einkommensverbesserungen, sondern auch darum wachsende Kaufkraft und Wirtschaftsleistung zu nutzen, um in der eigenen Stadt dazu beizutragen, dass die Unternehmen mehr Produkte und Dienstleistungen verkaufen können. Damit können die Steuerleistungen an die Stadt erhöht werden und dabei helfen die desaströse Finanzlage zu verbessern.

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