Winter belastet Städte und Gemeinden

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Die Kommunen befürchten, wegen des frühen Wintereinbruchs einen deutlichen Anstieg der Kosten für den Winterdienst. Das Räumen der rund 450.000 Kilometer Gemeindestraßen habe bereits im vergangenen Jahr mehr als 3,5 Milliarden Euro Zusatzkosten verursacht und bislang hätten längst nicht alle Schäden repariert werden können, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Dr. Gerd Landsberg, der RHEINPFALZ am SONNTAG.

Sollte der Winter strenger als 2009 werden, sei mit weiteren Milliarden zusätzlichen Kosten zu rechnen. Der jährliche Finanzbedarf für den Ausbau und die Erhaltung kommunaler Straßen werde auf acht bis zehn Milliarden Euro geschätzt. Zu Verfügung stünden jedoch nur fünf Milliaden Euro.

Landsberg schloss nicht aus, dass auch in Deutschland wie bereits in nordischen Ländern gehandhabt, bei dauerhafter Schneelage künftig teilweise auf ein Räumen der Straßen verzichtet werde, und die Autofahrer sich auf das Fahren auf einer festen Schneedecke gewöhnen müssten. Nach Erkenntnissen des Gemeindebundes wurden bereits im letzten Winter teilweise doppelt soviel und in einigen Fällen dreimal soviel Streusalz und Streugut verwendet, wie in früheren Jahren.

Eine Antwort to “Winter belastet Städte und Gemeinden”

  1. Allan Quatermann Says:

    In Skandinavien, Schweiz, Österreich oder Oberitalien scheint der Winter schon seit Jahren auszufallen.
    Achso, die letzten Jahre habe ich auch Urlaub im Taurusgebirge verbracht. Auch dort hat man sich an Schneefall im Winter und seine Unbilden wie Schnee und Kälte gewöhnt.
    Wenn es hier im Westen mal 3 Tage schneit, bekommen einige Paraneua.
    Angefangen bei den Politikern, die eine Kann-Gesetzgebung wegen den Winterreifen halbherzig auf den Weg gebracht hat.
    Über den Verbraucher, der auch im Winter unbedingt seine Erdbeeren aus Israel zum essen benötigt, oder wegen Dumpinglöhnen, frische Krabben mal eben von Friesland nach Maroko zum pulen hin und her transportieren lässt. .
    Nicht zu vergessen die PKW und LKW-Fahrer, die immer noch mit abgefahrene Reifen sich schliendernd auf den Straßen bewegen.

    Wer weiss denn noch, dass die Lagerhaltung sich auf den Straßen verteilt hat und ein Winterreifen lt. Gesetzgeber 1,6mm Profil haben muss.

    Deshalb, am 21.12.2010 ist Winteranfang und der dauert bis zum 20.03.2011.

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