Putzfrauen künftig schlechter entlohnt

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Neu eingestellte Putzkräfte, die städtische Gebäude in Hagen reinigen, bekommen künftig weniger Gehalt. Anders als die Sparkasse, die ihre 18 Putzfrauen ab Mai 2011 nicht mehr weiterbeschäftigt, sondern ihre Immobilien von einer Reinigungsfirma säubern lässt, müssen die 330 städtischen Putzfrauen nicht um ihren Arbeitsplatz fürchten. (…)

Eine Unternehmensberatung hatte der Gebäudereinigung der GWH jüngst ein erstklassiges Zeugnis ausgestellt. Ein Vergleich mit Marktwerten privater Gebäudereiniger habe ergeben, dass die GWH sehr gut aufgestellt sei, heißt es in dem Gutachten. Die Qualität der Reinigung sei gut, hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit belege die GWH im kommunalen Vergleich gar einen Spitzenplatz. (…)

Zwar sei entscheidend, dass die GWH ihre Leistungen mehrwertsteuerfrei und ohne Gewinn kalkuliere, heißt es weiter in dem Gutachten. Doch im Vergleich zu privaten Anbietern ergebe sich ein wirtschaftlicher Vorteil für die Eigenreinigung. Damit das so bleibe, müsse die Gebäudereinigung allerdings in „optimierter Form“ weitergeführt werden.

Hinter dieser Formulierung steckt nichts anderes, als dass sich neu eingestellte Putzfrauen in Zukunft mit weniger Geld zufrieden geben müssen. Sie sollen nach Entgeltstufe I des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst bezahlt werden und nur noch 8,45 Euro pro Stunde verdienen (der gesetzliche Mindestlohn beträgt 8,40 Euro).

Quelle: DerWesten

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